
Straubinger Tagblatt vom 6.11.2020
Hl. Leonhard – der Bayrische Herrgott

Am 6. November ist der Namenstag des Heiligen Leonhard, der als einer der "bekanntesten" Heiligen Zentraleuropas gilt. Ihm sind mehr als 600 Kirchen und Kapellen gewidmet und zahlreiche Wallfahrten und Leonhardifahrten sowie Votivtafeln zeugen von der großen Verehrung bis auf den heutigen Tag.
Dieser Heilige hatte auch für Oberharthausen in der Vergangenheit eine große Bedeutung. So wurde von den Kirchenerbauern im Hochaltar ein Bild des Hl. Leonhard eingefügt. Unser Dorf, das landwirtschaftlich immer durch Viehzucht geprägt war, bat schon damals um den Segen des „Bayerischen Herrgotts“, so wie ihn die Menschen früher liebevoll nannten. Eine Votivtafel „Ex Voto“ des Hl. Leonhard hängt ebenfalls in der Kirche aus.
Grund genug, einmal in die Geschichte dieser „Verehrung “ zurückzublicken. Dabei soll ein kleiner Bogen gespannt werden, von den Anfängen in der heidnischen Welt der Germanen, über die christliche Weiterentwicklung, bis hin zu den Leonhardiumritten, die man heute noch pflegt.
Vom heidnischen „Weiheroß“ zur christlichen „Roßweihe“
Das „Weiheroß“ gibt uns Weisung vom Pferdekult und Roßopfer unserer heidnischen Ahnen, es führt uns in heilige Haine (kleiner lichter Wald) und Hage (Umfriedung eines Geländes durch eine Hecke oder durch Zaun) und an hochverehrte Bäume und Quellheiligtümer, auf sagenumsponnenene Hügelkuppen und auf Bergplätze, wo die Sonnwendfeuer lodern. Es erklärt uns die Herkunft gebleichter Roßhäupter auf den Firsten der germanischen Hütten und läßt uns einen Blick tun in die weite Welt religiöser Gedanken und ihrer Ausdrucksformen , wie sie sich im germanischen laubens- und Kultleben der vorchristlichen Zeit finden.
Bei „Roßweihe“ leuchtet ein freundlich- farbenfrohes Bild vor unserem geistigen Auge auf und warm vor Heimatliebe wird´s uns ums Herz, so oft wir unsere Freude schauen: ein einsames Kirchlein auf dem Hügelkegel, eine tausendjährige Linde dabei mit teilweise erdfrei gewordenem Wurzelwerk, da und dort ein Heilquell dazu, ein Marienbrünnlein oder ein St. Leonhardsquell, - Ostern, Georgi ist´s oder auch Leonhardi oder Martini und der altehrwürdige Umritt hebt an…
Der Römer Tacitus (römischer Historiker und Senator) schreibt in seiner “Germania“:
„Zu den Eigentümlichkeiten des germanischen Volkesgehört es, die Ahnungen und Mahnungen der Pferde zu erkunden. Sie werden öffentlich von Staats- oder Gemeindewegen in heiligen Waldgebieten und Hainen gehalten. Schimmel sind es, die durch keinerlei Arbeit im Dienste der Sterblichen entweiht sind. Sie werden an den heiligen Wagen gespannt, der Priester und König bzw. das Gemeindeoberhaupt geleiten sie und achten auf ihr Wiehern und Schnauben. Keinem Vorzeichen glaubt man mehr, nicht bloß beim einfachen Volke, selbst in den oberen Schichten, bei den Priestern. Nach Volksglauben nämlich sind die Priester nur Diener, die Pferde dagegen Mitwisser der Götter.“
An dieser Stelle ergibt sich klar, dass in der Religion der Germanen das weiße Roß mit einem besonderen Kult umgeben war. Es gab eigens gehegte „Weiherosse“ , deren „Weisungen“ Land und Leute Glück oder Ungück kündeten. Die Pferdeorakel wurden wurden vom Priester und vom Volksoberhaupt abgenommen, die großen Befragungen also vom König selbst, die kleineren vom Oberhaupt der Sippe, die nach altem deutschen Recht ebenso einen Verband, eine Kultusgemeinschaft bildeten.
Die seherische Begabung des Pferdes kam im Umritt zur besonderen und nutzbaren Auswirkung. Der Umritt war magische Umkreisung. Er bewegte sich entweder um die Opferstätte und war so ein Teil der Opferzeremonien oder er umkreiste, vom Umritt um die Opferstätte ausgehend, als Grenzumritt die Gemarkung der Gemeinde. In dieser doppelten Durchführung des Rittes als engere und als weitere Umkreisung geht heute noch auf den bayerischen Bauerndörfern der Leonhardsritt von statten. In Neurahrn rechts der Isar bei Wolfratshausen z.B. reitet man dreimal um das Leonardikirchlein und dann dreimal, der Schimmel immer voraus, um das Dorf.
Das Glück muss „erjagt“ werden. Es gab deshalb auch Ausartungen bei den Flurprozessionen, wobei ein Reiter den anderen zu überholen versuchte. Aus diesen Umrittsrennen von ehedam hat sich das Wettrennen von heute abgelöst. Schon im Mittelalterist es selbständiges Volksfest. Aber ursprünglich war es Kultbrauch. Der Name „Kirchenrennen“ gibt davon Zeugnis; das sind Rennen, zu denen die betreffenden Umrittskirche aus ihrem Vermögen, meist aus dem Opferanfall und in Naturalien, beonders jungen Hähnen ( „Gickerl- oder Hahnrennen), die Preise stiftete. Wenn heute bei unseren Umritten die Pferde in feierlicher Gemächlichkeit um die Kirche traben, so ist das erst unter dem alle Übertreibungen mildernden ‚Einfluß der Kirche so geworden; vordem gings immer im Galopp um die Kirche, und mancher Unglücksfall ereignete sich , der dann zum schlimmen Vorzeichen genommen wurde.
Geblieben sind die alten Termine der Rossritte um die Zeit der Winter- und Sonnenwende und um die Zeit der zum Frühling erwachenden und im Herbst wieder vergehenden Fruchtbarkeit der Natur. Der vordringlichste Zweck der Ritte war im Wesen auch derselbe geblieben: Es solle der Segen Gottes über Roß und Vieh, über Flur und Feld, über den ganzen bäuerlichen Besitzstand herabgerufen werden. Aber die Erreichung dieses Zweckes geschah nun in der des Menschen würdigsten und für ihn gnadenvollsten Weise: Durch das Gebet und die Segnung der Kirche, durch die Mahnung zur innerlichen Heiligung als der unerläßlichen Vorbedingung für die Wirksamkeit des Gebets und der Segnung, und vorzüglich durch die Darbringung des heiligsten eucharistischen Opfers. Lediglich die Idee des Opfers war gut zu heißen. Die Darbringung von Tieropfern bei Kirchenfesten und deshalb auch der Genuß von Pferdefleisch wurden verboten.
Papst Gregor III (+741) ermahnte den Hl. Bonifatius:
„Du meldest, daß einige Leute wilde, mehrere aber gezähmte Pferde essen. Das, heiligster Bruder, lasse fürderhin um keinen Preis mehr zu, sondern bekämpfe es mit Christi Beistand auf alle Weise und lege solchen Menschen die verdiente Strafe auf.
Von Rom aus gesehen mochte das gemeinsame germanische Freuden- und Festessen als eine angleichung an die altchristlichen Agapen (abendliches Mahl der frühchristlichen Gemeinde) betrachtet worden sein.
Brief von Papst Gregor I (+604):
Wenn sie zu Ehren ihrer Götter vielfach Ochsen zu schlachten pflegten, soll ihnen das Vergnügen am festlichen Schmaus nicht genommen werden.Die Hauptsache sei, daß im Herzen der alte Irrtum abgelegt und der wahre Gott erkannt und angebetet werde, und daß über den äußeren Freuden der innere Friede umso leichter gewonnen werde.So seien die heidnischen Schmausereien von ehedem zu einem „religiösem Gastmahl“ zu gestalten.
Neben diesen psychologischen Gründen waren es auch die soziale, die die Kirche zur Beibehaltung der alten Volksfreuden veranlaßte. Die religiösen Feste waren von alters her nicht bloß mit mannigfachen Vergnügenungen verbunden, sondern ebenso mit der Abwicklung unumgänglicher Geschäfte. Es war eine Gelegenheit, daß sich eine größere Volksgemeinschaft traf, um ihre wirtschaftlichen und politisch-gesellschaftlichen Bedürfnisse zu besprechen., in Handels- und Tauschverkehr mit einander zu treten und öffentliche Angelegenheiten zu beraten. Die Markt- und Schrannentage, die meist auf einen Heiligen benannt sind (Georgi,-, Jakobi-, Martini- usw. Markt) und bei denen das gemeinsame „Schrannenessen“ einen wichtigen Punkt in der Tagesordnung bildete, sind immer noch Erinnerungen an jene Zeiten, da das christliche Missionsverfahren eine Angleichung an germanische Gewohnheiten herbeiführte.
Quelle: Hindringer, Weiheroß und Rossweihe 1932

Hausmalerei von Hl. Leonhard in Tirol
Der Hl. Leonhard (+ 6.11.559)
wird meist dargestellt mit schwarzem Habit, mit Brustkreuz, Abtsstab und einer Kette mit Handfessel. Leonhard lebte der Legende nach im heutigen Frankreich. Er wurde um das Jahr 500 in der Provinz Gallien, in der Nähe von Limousin im heutigen Zentralfrankreich geboren. Am 6. November 559 starb Leonhard und wurde in der von ihm erbauten Kirche des Klosters Noblat bei Limoges beigesetzt, dessen erster Abt er war Wegen seines gottgefälligen Lebenswandels und den vielen Wundern, die sich bei seiner Anrufung ereigneten, wurde St. Leonhard zu einem beliebten und begehren Nothelfer. Er gilt u. a. als Wohltäter der Gefangenen, der Kranken, der Metzger und Schäffler und natürlich als Schutzpatron der Bauern und der Knechte sowie des Viehs, der Pferde und der Reiter.
Auf seine Fürbitte hin wurden viele kranke Tiere geheilt oder vor Seuchen bewahrt. In der bäuerlichen Gesellschaft waren und sind das Auskommen und der wirtschaftliche Erfolg direkt vom Zustand des Viehs im Stall abhängig, weshalb die Bauern den Segen des Hl. Leonhard für unerlässlich hielten. Der eigentliche Leonhardskult begann, nachdem im 11. Jahrhundert seine Reliquien öffentlich ausgestellt wurden. Von Frankreich aus verbreitete sich der Kult rasch nach Süden und Osten, was auch mit den Kreuzzügen zusammenhing. Nach dem 12. Jahrhundert, insbes. im 17. Jahrhundert zog der Hl. Leonhard in die bayerischen Dorfkirchen ein, wo er häufig andere Heilige verdrängte. Zum Patron der Pferde wurde er erst im 17. und 18. Jahrhundert, weil man die Ketten, mit denen er abgebildet wurde, im Laufe der Zeit als Viehketten deutete. Im 19. Jahrhundert erreichte die Verehrung in Bayern ihren Höhepunkt; Man nannte ihn den "bayerischen Herrgott" oder den "Bauernherrgott". In Bayern ist Leonhard auch einer von 14 Nothelfern, die immer dann angerufen werden, wenn im Stall mit dem Vieh etwas nicht stimmt. Das Hufeisen hat heute die Kette als Opfergabe verdrängt. Mancherorts ist es gar Brauch, die Pferde zum Festzug neu zu beschlagen und die alten Eisen an die Kirchentür zu nageln. Vielfach werden ihm auch Votivtafeln und Kerzen gestiftet.
Attribute: als Mönch oder Abt mit Kette, Pferde und Ochsen, Gefangene befreiend
Bauernregel:
Wenn auf Leonhardi Regen fällt, / ist's mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie's Wetter an Lenardi ist, / bleibt's bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, / an Leonhardi die Rösser ehre
(Quelle: Bayerischer Wald-Verein Sektion Bogen e. V.)
Pfarrer Schmaißer schreibt in der Dorfchronik von Oberharthausen:
(..)Die Sorge um das Wohl der Tiere, die wichtigste Existenzgrundlage, blieb durch Jahrhunderte hinweg ein Hauptmotiv der bäuerlichen Frömmigkeit. Die Furcht vor dem „Viehfall“ (1) war eine der häufigsten Anlässe für ein Verlöbnis. Hier wurden vor allem der Hl. Leonhard und Wendelin angerufen. Die Heiligen Johannes und Paulus von Rom wurden zum Schutz der Ernte vor Unwetter und Hagel angerufen (26. Juni)
Sie sind auf dem Hochaltar in Pönning als Figuren zu finden.
- Der „Viehfall“, des -es, plur. car. der Fall, d. i. das Hinsterben des Viehes an der Viehseuche, das Viehsterben.
„Grassierende Viehseuch"
Seit der Mensch Haustiere halt, musste er sich mit Einbußen durch Krankheiten abfinden, denn die Domestikation bedingt eine höhere Krankheitsanfälligkeit. Besonders hart traf die Bauern der Verlust eines größeren Teils ihrer Nutztiere durch sich rasch ausbreitende Infektionskrankheiten, umso mehr als die medizinischen Kenntnisse über Tausende von Jahren hinweg so gering waren, da. man mit den meist nutzlosen traditionellen Mitteln kaum etwas dagegen auszurichten vermochte. Seit dem Altertum waren die Pferdeinfektionskrankheit „Rotz" und der Milzbrand, in Bayern auch Gelber Scholm oder Zungenkrebs genannt, gefürchtet. Auch die Tollwut kannte man seit altersher und wusste, da. der Hund ihr Hauptübertrager ist. Die vielen klassischen Tierseuchen, die in der Vergangenheit die Tierbestande heimsuchten und großen wirtschaftlichen Schaden anrichteten, können aufgrund mangelnder Dokumentation oder ungenauer Beschreibung jedoch nicht näher bestimmt werden, zumal die meisten hochkontagiosen Krankheiten bei den Tieren unter ähnlichen Symptomen, wie Maul- und Nasenausfluss, Fieber, Durchfall und Appetitlosigkeit verlaufen und zu einem schnellen Tod führten. Fest steht, da. mit dem Aufblühen der Städte ab dem Hochmittelalter sowie der Zunahme des Verkehrs und des Handels, mit dem auch Schlachtvieh, vor allem aus dem Osten ins Land gebracht wurde, die Seuchen zunahmen. Seuchengange der Rinder mit heftigem Verlauf traten häufig im zeitlichen Zusammenhang mit Feldzügen auf, weil die Truppen ihre Fleischnahrung lebend hinter sich nachtreiben ließen.
Die wohl schlimmste Geißel der Menschheit und ihrer Nutztiere war die Rinderpest, eine bösartige Virusinfektion der Paarhufer. Überlieferungen aus der Zeit Karls des Großen, später dann aus dem 13. Jh. und aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, bestätigen das Vorkommen dieser Seuche in der Geschichte. Am schlimmsten wütete sie jedoch im 18. Jh., „wo sie in mehreren Schüben immer wieder wie ein Flächenbrand das Land uberzog"1 1 4 Besonders verlustreich waren die Zuge in den ersten beiden Jahrzehnten des 18. Jhs. Nach Schätzungen anhand historischer Unterlagen sind damals in Europa innerhalb von 10 Jahren an die drei Millionen Rinder zugrundegegangen. Manche Länder, so Holland, verloren in den Jahren 1711 bis 1717 fast ihren ganzen Rinderbestand. Die staatlichen Maßnahmen während der Seuchenausbruche bestanden in der Keulung der pestkranken und pestverdächtigen Tiere. Doch oft genug sahen sich die Behörden den sich ausbreitenden Seuchen hilflos gegenüber und gingen das Problem planlos an. In den ersten beiden Jahrzehnten des 18. Jhs. waren gezielte Maßnahmen selten, wie etwa die vom 28. September 1711 in München: „Zur Verhütung der weiteren Ausbreitung der Seuche musste das gesunde Vieh von dem kranken getrennt werden, jeglicher Weidebetrieb wurde verboten. Die noch gesunden Tiere, aber auch die bereits Symptome zeigenden, sollten gut gefuttert und warmgehalten werden. Das erkrankte Vieh durfte nicht an die Metzger oder an arme Leute verkauft werden, und die Kadaver mussten weit entfernt von jeder menschlichen Behausung im Wald tief vergraben werden". Andere rationale Möglichkeiten standen dem damaligen medizinischen Wissensstand entsprechend nicht zur Verfügung. Auch die Kirche wurde bemüht, Messen, Prozessionen und öffentliche Gebete abzuhalten, um die „grassierende Viehseuch" oder den „dermaligen Viechfall" abzuwenden. Beredtes Zeugnis dieser Aktivitäten des einfachen, hilflosen und unwissenden Volkes geben die unzähligen Ex-voto-Bilder und Votivtäfelchen, die in vielen Kirchen und Museen Bayerns noch heute zu sehen sind. Neben der Rinderpest war die Maul- und Klauenseuche zweifellos die gefährlichste Seuche, die das Vieh in Europa wellenartig traf. Die Krankheit verzeichnete zwar nicht die hohe Todesrate wie die Rinderpest, verursachte dennoch große wirtschaftliche Schaden infolge der enormen Wertminderung der Tiere durch Gewichtsverlust, Einbußen in der Arbeitsleistung und im Milchertrag.
Quelle: Vortrag Gäubodenmuseum 1992: Bauern in Bayern - von den Anfängen bis zur Römerzeit
Darstellung des Hl. Leonhard am Hochaltar der Kirche von Oberharthausen

Hl. Leonhard am Hochaltar Oberharthausen
Altarbild vergrößert dargestellt
Darstellung des Hl. Leonhard auch in anderen Kirchen
Wallfahrtskirche Antenring


Hochaltar mit Seitenaltären von Antenring - am Hochaltar links der Hl. Leonhard - rechts der Hl. Wendelin
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| Hl. Leonhard | Hl. Wendelin |
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| rechter Seitenaltar mit Hl. Leonhard | St. Leonhard am Seitenaltar |
Hl. Wendelin (21.Oktober)
Wendelin zählt zu den besonders volkstümlichen Heiligen und ist Patron der Bauern, Hirten, Schäfer, des Viehs sowie Schutzheiliger gegen Viehseuchen und für gedeihliche Witterung und gute Ernten, gleichsam der Schutzpatron für die Nöte des Bauernhofes.Wendelin-Kirchen gibt es sogar in Afrika, Lateinamerika und in China.
Attribute: als Hirte, mit Schafen und Schweinen, als Pilger, mit Keule
Bauernregel:
St. Wendelin, verlass' uns nie, / schirm' unsern Stall, schütz' unser Vieh!
"Lacht Wendelin mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vor'm Christfest sein."
Die beiden Kirchen von Pönning und Perkam haben als Schutzpatrone für das Vieh den Hl. Wendelin an den Altären. In Pönning ist der Hl. Wendelin die rechte Figur auf dem rechten Seitenaltar und in Perkam auch die rechte Figur am rechten Seitenaltar.
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| rechter Seitenaltar von Pönning | Hl. Wendelin auf rechtem Seitenaltar |

Hochaltar Perkam mit den zwei Seitenaltären

Hl. Wendelin am rechten Seitenaltar
Bilder als Danksagung:
Votivbilder in Kirchen
Seit dem Zeitalter des Barocks bis heute sind Votivbilder oder Votivtafeln in der katholischen Kirche als Ausdruck der Volksfrömmigkeit sehr verbreitet. Das Anbringen der Tafel bedeutet eine öffentliche Danksagung für die Hilfe Gottes, Marias oder eines Heiligen, die jemanden aus einer kritischen Lebenssituation rettete. Die Darstellungen zeigen häufig kranke oder verletzte Menschen und Tiere, bei der Arbeit verunglückte Menschen, Soldaten und Kriegsszenen, Naturkatastrophen, wild gewordene Tiere u. a. Das Aufstellen oder Anbringen eines Votivbildes steht in enger Verbindung mit der Wallfahrt. Die auf Holz, Leinwand, Blech, Karton oder hinter Glas gemalten Votivbilder folgen oft einem bestimmten Schema: In den Wolken die himmlische Person, darunter die Figur des knienden oder betenden Stifters sowie der Hinweis „ex voto“ mit Jahreszahl. Die Worte „ex voto“ bedeuten, dass die Spende aufgrund eines religiösen Versprechens (lat. votum) erfolgte.
Votivbilder und Figuren von nicht heimischen Personen
Es gibt aber nicht nur Votivtafeln (Figuren) der einheimischen Bevölkerung in den Kirchen, so wie z.B.
die Wallfahrtskirche Herrgottsruh bei Augsburg oder die Wallfahrtskirche von Pasenbach (zwischen Freising und Augsburg). Beide liegen auf dem alten Ochsenweg. Auf den zahlreichen Votivtafeln im Kircheninneren sind häufig Rinder zu sehen. Vermutlich sind auch Gaben von Ochsenhändlern dabei, die ihre Dankbarkeit für den gelungenen Trieb und die Gesundheit der Tiere damit zum Ausdruck brachten.
Die Votivfiguren von Pasenbach:
Gaben ungarischer Ochsentreiber in der St.-Leonhard-Kirche Im Ortsteil der Gemeinde Vierkirchen, in Pasenbach steht die St.-Leonhard-Kirche. Der heilige Leonhard war der Schutzpatron für das Vieh. Die Votivfiguren der Kirche mit den markanten Hörnern stammen aus dem 18. Jahrhundert und könnten Gaben der ungarischen Ochsentreiber sein. In Pasenbach entsteht ein Schaudepot für die Motivwagen des Leonhardiritts.
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| Eine der Votivfiguren in der Kirche von Pasenbach | Der alte Oxenweg gekennzeichnet |
Hier wurden durch den europäischen Ochsenhandel mehrere hundert Jahre lang (von ca. 1350 bis 1750) zwischen den ungarischen Zuchtgebieten (in der Puzta) und zahlreichen süddeutschen Städten wie Augsburg, Nürnberg, Ulm oder München so perfekt organisiert und beinahe reibungslos funktionierte. Jährlich wurden bis zu 200.000 Grauochsen in den Westen getrieben, um dort den Fleischhunger der aufstrebenden Bürger zu befriedigen.

Ungarische Graurinder beim Auftrieb

Eine Route nach Augsburg führte auch durch unsere Gegend.:
1. Schärding – Straubing – Langquaid – Neustadt– Geisenfeld – Schrobenhausen – Kühbach –
Aichach – Dasing – Friedberg – Augsburg
Es gibt noch heute die Kreisstraße 1 die im Volksmund Ochsenstraße genannt wird (von Rinkam nach Schierling).

Quelle: Der Europäische Oxenweg damals und heute - ein historischer Reiseführer (Wittelsbacher Land e.V)
Votivtafeln in Altötting

Umgang um die Gnadenkapelle von Altötting
Wer schon einmal in der Gnadenkapelle in Altötting gebetet oder einfach nur außen herum gegangen ist, der bekommt einen tiefen Einblick in die Geschichte von den Votivtafeln. Hier findet man Anliegen aller Art, bei denen die Mutter Gottes geholfen hat.
https://www.youtube.com/watch?v=o1GMTvmBbpA
(Erklärung der Votivbilder durch Fremdenführerein)

Da unsere Kirche St. Margaretha keine Wallfahrtskirche ist, sind hier in Oberharthausen leider nur zwei Votivtafeln , eine vom Hl. Leonhard und eine vom Hl. Aloisius .
Eine Votivtafel aus dem 19. Jhd. in unserer Filialkirche zeigt auch von einem Gelübde „ex voto“, das mit der Hilfe vom heiligen Leonhard in Verbindung steht. Der Spender, noch der Grund, ist leider unbekannt und auch nicht auf der Votivtafel vermerkt. Es zeigt den Hl. Leonhard, der über eine Weide mit Kühen und Pferden wacht. Im Hintergrund ist eine Ortschaft mit einer Kirche.

Votivtafel vom Hl. Leonhard in der Kirche von Oberharthausen, 19 Jhd.
Auf der zweiten Tafel ist der Hl. Aloisius zu sehen. Auch hier ist kein Spender zu erkennen. Es zeigt den Pestheiligen mit seinen Attributen Kreuz, Lilien und Totenkopf

Bild Hl. Aloisius in der Kirche Oberharthausen, 19.Jhd
Hl. Aloisius (21.Juni)
Im Jahre 1926 wurde er von Pius XI. zum Schutzheiligen der christlichen Jugend erklärt. Wegen der Art seines Todes wurde er immer als Schutzheiliger der Pestopfer betrachtet, in jüngerer Zeit auch der an AIDS Erkrankten und ihrer Pfleger. 1991 schlug Papst Johannes Paul II. ihn als Patron gegen AIDS vor. Vielleicht hilft der Hl. Aloisius auch gegen die Pest Corona.
Attribute: Kruzifix, Lilienzweig, abgelegte Krone, Geißel, Jesuskind auf dem Arm, Rosenkranz, Totenkopf
Um Hilfe wurde in Oberharthausen auch in der Wallfahrtskirche Haindling angefleht:
155. Mirakel von 1731 einer Frau Magdalena Spättin aus Harthausen:

früher hat man den Ausdruck "verlobt" in dem Sinne verwendet,
dass man ein Gelübde ausgesprochen hat

Buch mit Wundern und Wallfahrten in Haindling
Quelle: Heiliges- und Gnadenvolles Haindling (verfasst von St. Emmeran Regensburg 1738)
Hilfe wurde aus Oberharthausen auch von der „Lieben Frau in Antenring“ angefleht
In der Kirche befinden sich 51 Votivbilder und Votivtafeln, allein 41 aus dem 18. und 19. Jahrhundert. 21 Votivtafeln stammen aus der Vorgängerkirche.
Die neue Kirche wurde 1757 eingeweiht. Die Votivtafeln wurden meist von Bauern gestiftet, aus Dankbarkeit über eine glimpflich ausgegangene Viehseuche, ein Unglück mit den Tieren oder beim Bäumefällen, eine Heilung usw.
Sie sind durch Glasscheiben geschützt und deshalb schlecht zu fotografieren.

51 Votivbilder und Votivtafeln
Votiv 6:
(kein Bild) 1722 - Frau aus Oberharthausen
Magdalena Sprälin, Bäuerin zu Hadhausen (wegen Erschrecken) F. 22x29 hoch; Profilleiste; M. Holz. Auch diese Tafel stammt aus der alten Kirche.„Magdalena Sprälin Peyrin (Bäuerin) bei Hadhaußen hat ihr Söhnlein alhero zu Vnser Lieben frauen auf ändtenring mit disen däfel Verlobt weilen eß starckh Geschröckt Vnd den frays bekomen, ist nach Gethonen geliebt besser worden 1722.“Auch hier wieder eine Diagonalkomposition: links im Vordergrund ein kniender Junge in rotem Rock, den Rosenkranz in den gefalteten Händen. Von oben aus den Wolken in Schrägbewegung nach unten schwebend das Gnadenbild. Diesmal nicht in der herkömmlichen Weise gekleidet, sondern in weitem Gewand und weit schwingendem Mantel, in der Hand statt der Blume das Zepter. Der Innenraum wird nur durch eine Wand angedeutet.Das untere Viertel der Tafel nimmt die Inschrift auf grauem Grund ein.
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Votiv 21: stammt noch aus der 1. Kirche in Antenring Der blaue Mantel umhüllt die Gestalt wie eine Nische. Auf der rechten Seite, vielleicht auf rotem Teppich, aber tiefer ins Bild gerückt, kniet auf einem Betschemel eine junge Frau mit einem Rosenkranz aus roten Perlen. Über der Beterin befindet sich in der rückwärtigen Wand ein Rundbogenfenster. Die ganze rechte Seite wird von einem goldverbrämten, roten Vorhang drapiert. Ein Spruchband im Vordergrund trägt die Inschrift: ex voto 1747. Gesichter und Gestalt von Gnadenbild und Votantin, aber auch diesmal die Tiere, sind gut durchgeführt und verraten eine geübte Hand. nur ein Beispiel eines Votivs in Antenring, betrifft nicht Oberharthausen |
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Votiv 25: F. 28X35 hoch; Profilleiste; M. Holz.
Die untere Bildhälfte nehmen Kühe und Pferde ein, die von beiden Seiten zur Mitte zu postiert sind. Zwischen den Tieren steht das: ex voto 1770, ein Name ist nicht mehr leserlich. Die obere Bildhälfte ist durch ein Wolkenband vom irdischen Bereich abgehoben. In der Mitte vor Goldgrund das stehende Gnadenbild mit Blume, flankiert von den knienden Assistenzfiguren Leonhard mit Abtstab und Trinkgefäß, aus dem eine Schlange hochzüngelt (dieses Attribut ist eine Verwechslung und gehört der Legende gemäß zum hl. Benedikt) und Wendelin mit Hirtentasche und Hirtenstab, vor ihm liegend Krone und Zepter. Die Darstellung der Tiere bietet dem Maler ungleich größere Schwierigkeiten als die des Menschlichen
nur ein Beispiel eines Votivs in Antenring, betrifft nicht Oberharthausen |
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Votiv 26: 1772 Mathias Nidermaier und Frau Maria zu Pöning (ohne Angabe)
F. 28X34 hoch; Profilleiste; M. Holz. Der Nidermaierhof in Pönning ist der heutige Krammerhof. Die Nidermaiers werden 1692 zum ersten Mal genannt. 1891 wird der Hof verkauft.„Zu der gnaden Mutter hat sich verlobt Mathias Nidermeier Pau(e)r zu Pöning (?). Vnd Maria dessen Ehwirtin, im Jahr 1772.“ Die öfter angetroffene Anordnung: Links in der Vordergrundsecke der Bauer, hinter ihm Pferde vom Bildrand zur Mitte zu postiert. Der Mann trägt einen hellblauen Rock und eine rote Weste (und einen schwarzen Hut unter dem Arm). In der rechten Ecke kniet die Bäuerin mit Rosenkranz, hinter ihr die zur Mitte hin angeordneten Kühe. Über den Tieren zieht sich quer über das ganze Bild eine Wolkenbank. In der Mitte steht das Gnadenbild in einem kegelförmigen Kleid, aus weißem Brokat mit Blumen bestickt, und einem blauen Mantel, in der Hand die Blume. Links aus den Wolken taucht St. Leonhard mit dem Abtstab, Ketten und Buch empor, rechts Wendelin mit Tasche und Hirtenstab, vor ihm auf der Wolke liegend Krone und Zepter. Beide Assistenzfiguren sind etwas kleiner als die Madonna gestaltet. Unten auf weißem Grund stehen die zwei Zeilen der Weiheinschrift.
nur ein Beispiel eines Votivs in Antenring, betrifft nicht Oberharthausen |
Zwei Votivtafeln aus dem 20. Jhd, von denen nur eine abgedruckt ist, stammen von Johann und Franziska Schütz aus Oberharthausen. Auch sie haben Krankheiten / Schmerzen bei Menschen und Vieh zum Thema.

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Jakob Pielmeier, Bauer in Neufang bei Feldkirchen, Ndb, geb. 1897, gest. 1948, hat mit diesem von ihm selbst gefertigten Rosenkranz während der schweren Stunden seiner einjährigen politischen Internierung gebetet und das Gelöbnis gemacht, nach seiner Befreiung diesen der lieben Gottesmutter zum Dank zu opfern. |
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In einem reich mit Blattgold verzierten Rahmen finden sich kleinere Votivgaben, offensichtlich aus verschiedenen Zeiten. |
Leonhardiritt
„Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre“, heißt es in einer Bauernregel.
Der Leonhardiritt, auch Leonhardifahrt oder Leonhardifest genannt, gehört zu den ältesten christlichen Bräuchen Bayerns. Er findet zu Ehren des heiligen Leonhard von Limoges an seinem Gedenktag am 6. November oder an einem naheliegenden Wochenende statt und wird seit über einem halben Jahrtausend zelebriert. So geht das älteste Zeugnis einer Leonhardifahrt in Kreuth am Tegernsee auf das Jahr 1442 zurück, in Reichling gar bis auf das Jahr 1435.
Leonhard gilt als der Stallheilige, den die Bauern vergangener Tage um Hilfe baten, wenn ein Tier erkrankte oder die Geburt eines Kalbes oder Fohlens ins Haus stand. Auf Hochglanz gestriegelt und fein herausgeputzt, stehen die Rösser im Mittelpunkt dieser herbstlichen Wallfahrt. Prachtvoll geschmückt sind auch die Pferdewagen und wer an der Prozession teilnimmt, trägt Tracht: ein eindrucksvolles und farbenfrohes Schauspiel.
In unserer Nähe werden in Oberpiebing und in Hadersbach Leonardiritte durchgeführt.
In Oberharthausen konnten keine Nachweise von einem Leonadiritt gefunden werden. Die Dorfältesten wußten davon nichts zu berichten und auch die Gemeindebücher gaben dafür keinen Hinweis. Der Heilige Leonhard war aber fest in Gedächtnis der Menschen, weil er in der Oberharthausener Kirche hoch oben am Hochaltar trohnte. Das alte Votivbild in der Kirche vom 19. Jhd. zeugt auch noch von der Zuversicht zu dem Schutzheiligen.
Was es aber gab und gibt ist jedes Jahr die Kräuterweihe. Da wurden früher auch dem Vieh geweihte Kräuter unter das Futter gemischt, um Viehseuchen oder sonstige Krankheiten abzuhalten. Es wurde auch mit geweihtem Weihrauch die Ställe der Tiere ausgeräuchert, um Krankheiten abzuhalten.
Bilder vom Leonardiritt 2005 in Hadersbach:










Frauen in bayrischer Tracht auf einem Pferdewagen

Zum Abschluß segnet der Pfarrer die Pferdekutschen
Umzüge gab es in Oberharthausen nie, aber dafür Pferderennen:

Einladung zum Schlittenrennen am 10.1.1972

Ergebnis vom Schlittenrennen am 10.1.1972

Ergebnis vom Schlittenrennen am 30.1.1924
So feiert man heute in Bayern den Geburtstag des Hl. Leonhard. Dieser Heilige hat sich nicht durch Unterstützung einer Glaubensgemeinschaft, so wie z.B die Benediktiner oder Klöster diesen Zulauf aus der Bevölkerung erworben. Nein, die Bevölkerung selber war es, die diesen Schutzpatron in ihrer Not aufsuchten und später auch durch öffentliches Zeugnis von Bildern, Kerzen und Votivtafeln dankten. Zahlreiche Wallfahrtskirchen und auch Leonhardiumzüge zeugen noch heute von der Beliebtheit. In frühen Zeiten wurden noch weit mehr Heilige als Nothelfer für Tiere und Landwirtschaft aufgesucht, z.B. der Hl. Stephan, Apostel Philippus ( der Pferdefreund), St. Georg, St. Martin, Hl. Hippolyt, Hl. Castulus, Hl. Antonius, Hl. Isidor, Hl. Wendelin, Hl. Märtyerer Mauritus, Hl. Quirinus, Hl. Andreas, St. Wolfgang, St. Kolomann, Hl. Christopherus , Hl. Urban und weibliche Heilige wie Hl. Mutter Anna, Hl. Walburga, Hl. Bertila. Aber der Rosseschützer schlechthin ist der Hl. Leonhard. St. Leonhard wird ja auch mit einiger Übertreibung der altbayerische „Bauernherrgott“ genannt.
Es ist schön zu sehen, dass sich die Rossumzüge bis in die heutige Zeit in der ländlichen Bevölkerung erhalten haben. Sie lassen die alten Zeiten mit Tieren wieder auferstehen. Der Zuspruch von tausenden von Zuschauern zeigt uns, wie viele Menschen sich gerne dieser Zeit erinnern und auch zusammen in ihren Trachten feiern wollen. Es war eine einfache Zeit mit Tieren als Arbeitshilfe und mit einfachen Feldgeräten und harter Handarbeit.
Auch unser Dorf hat sich noch durch die Votivtafel und dem Altarbild des Hl. Leonhard die Verbindung zu diesem alten Schutzheiligen erhalten. Auf dass der Heilige Leonhard auch in der heutigen Zeit noch immer helfen möge, mit welchem Anliegen die Menschen zu ihm kommen ...
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Einen herzlichen Dank möchte ich für Herrn Hans Haller aussprechen, der mir die Erlaubnis gab, aus der Dorfchronik und Homepage von Pönning, die Bilder von der Kirche von Pönning und Antenring und den Votivtafeln zu entnehmen. |
Die Votivtafeln wurden ursprünglich von Dr. Hans J. Utz, (Die Votivbilder in der Wallfahrtskirche Antenring, HVJB 76. Jhg, Straubing 1974, S. 44 -70) zusammengestellt










