Bauhof

Der Bauhof Geiselhöring stellt fachgerecht die Hinweisschilder "Freiwillig 30" auf

 

Sehr kritisch verfolgte die Familie Pömmerl den Verkehr in ihrer Straße. Es zeigte sich bei ihrer Beobachtung, dass immer wieder Raser dabei sind, die in der unübersichtlichen Straße unanpasst mit hohem Tempo fuhren. Da hier auch schulpflichtige Kinder auf dieser Straße zur Bushaltestelle gehen müssen, wollte Franz Pömmerl diese Gefährdung von der zuständigen Stadt Geiselhöring abstellen lassen. Er schlug eine 30er Zone für diesen Wegabschnitt zur Verkehrsberuhigung vor.

Es kam zu einer Ortsbesichtigung mit der Polizei (Herr Mißlbeck) und der Stadt Geiselhöring (Bürgermeister Herbert Lichtinger und Herr Pielmeier vom Bauamt).  Hier erklärte Herr Mißlbeck, dass eine 30er Zone nicht möglich ist. Der Gesetzgeber sagt, dass zur Begrenzung als Grundlage Verkehrsunfälle passiert sein müssen, was hier aber nicht der Fall ist. Das Ganze wäre ein Verwaltungsakt, dem aber Herr Pielmeier gleich widersprach, weil sie hier gegen die vorgegebene Rechtslage handeln würden. Herr Mißlbeck führte weiter aus, dass er für solche Angelegenheiten eine Verkehrsmengenmessung empfiehlt.

Die Verkehrsmessung wurde durchgeführt. Die Auswertung ergab keine besonderen Abweichungen, die Messwerte lagen bis auf ein paar Ausreißer innerhalb der Toleranz. Es wurde noch eine zweite Messung durchgeführt, die wiederum das gleiche Ergebnis brachte.  Der Bauausschuss lehnte daraufhin den Antrag auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h ab.

Daraufhin stellte Franz Pömmerl einen weiteren Antrag an die Stadt Geiselhöring, sie möge doch dann ein Hinweisschild „Freiwillig 30“ aufstellen, da er eine Gefährdung der Schulkinder  von den  ca. 10 % der 278 Fahrzeuge / Tag sieht, die zu schnell fahren.

Dieser Antrag wurde nun vom Bauausschuss erfreulicherweise genehmigt. Die Hinweisschilder wurden diese Woche schon vom Bauhof aufgestellt (siehe Bilder).

Es ist der Hartnäckigkeit von der Familie Pömmerl zu verdanken, dass nun die Hinweisschilder stehen. Es ist zwar nicht das, was sie sich anfangs gewünscht habe, aber immerhin eine Maßnahme, die unsere Schulkinder besser schützen kann. Es betrifft auch das gesamte Neubaugebiet, wo sich durchwegs junge Leute ansiedeln, die auch  ihre Kinder über diese Straße zum Bus schicken werden.

Was lange währt wird endlich gut könnte man sagen. Mit diesem Kompromiss können sowohl die Stadt Geiselhöring , als auch die betroffenen Einwohner von Oberharthausen leben.

Als Kritikpunkt ist anzumerken, dass die Vorgabe des Gesetzgebers „es muss erst was passieren“ nicht die Entscheidungsgrundlage sein sollte. Ob in der Industrie oder Medizin, überall wird vorbeugend gehandelt um genau solche Unfälle zu vermeiden. Der Staat sollte da mal umdenken, und solche konkreten Vorschläge aus der Bevölkerung mit gesundem Menschenverstand behandeln. Auch die Kommunen  müssen froh sein, dass es solche vorausschauenden Menschen gibt, wie die Familie Pömmerl, die solche Gefährdungsorte frühzeitig melden, und nicht erst wenn ein Kind angefahren wird.

Wie auch immer jetzt das gute Ergebnis zustande gekommen ist,

die Dorfgemeinschaft Oberharthausen bedankt sich recht herzlich beim Bauausschuss Geiselhöring und Bürgermeister Herbert Lichtinger für die Zustimmung zum 2. Antrag von Franz Pömmerl.

Wir bedanken uns beim Bauhof für die schnelle und fachgerechte Umsetzung dieser Maßnahme.

Vor allem bedanken wir uns bei der Familie Pömmerl für den großen Einsatz in dieser Angelegenheit für die Sicherheit unserer Schulkinder im Dorf. Eure Hartnäckigkeit hat letztlich zum Ziel geführt.

Diese Maßnahme hat Oberharthausen für die Schulkinder verkehrstechnisch sicherer gemacht!

Herzlichen Dank dafür!

 

 

Layout Schilder

In dieser Grafik sieht man den Schulweg der Kinder und wo jetzt die Hinweisschilder aufgestellt wurden.

 

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So sehen die Hinweisschilder aus

 

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Schild für den Verkehr aus Richtung Perkam

 

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Schild neben dem Hochwasserkanal beim Baugebiet