
Eine Mutter Gottes für Oberharthausen und Pönning
wurde für das "Frauentragen" von Ingrid Becker gestiftet

Pfarrbrief von 2020
Anleitung Frauentragen


Wie man im aktuellen Pfarrbrief sehen kann, hat sich zu der „Bogenberger Mutter Gottes“von Perkam noch eine weitere dazugesellt. Für das Frauentragen erworben hat die „Maria in der Hoffnung“ Ingrid Becker aus Oberharthausen. Sie stellt diese Mutter Gottes dankenswerter Weise allen Oberharthausener und Pönninger Gläubigen zur Verfügung. Wer Interesse zum Frauentragen hat, der soll sich bitte in die entsprechende Liste im Gottesdienst eintragen.
Da letztes Jahr der Zuspruch zum Frauentragen für die Mutter Gottes von Perkam so groß war, dass nicht alle Familien einen Termin bekommen konnten, hat jetzt Ingrid Becker aus Oberharthausen für die Familien von Oberharthausen und Pönning eine Mutter Gottes erworben und zur Verfügung gestellt.
Die Dorfgemeinschaft bedankt bei der Familie Becker für ihre großzügige Anschaffung recht herzlich. Wir hoffen, dass dieses Angebot von den beiden Dörfern reichlich angenommen wird, so daß die Mutter Gottes jeden Tag bis zum Heiligen Abend ein neues Quartier findet.
Frauentragen – ein alter Brauch – was ist das? Das Frauentragen ist ein christlicher Adventsbrauch. Die vorweihnachtliche Zeit steht im Zeichen des Weges, des Aufbruchs und des Wanderns: Maria und Josef sind unterwegs nach Bethlehem, die Hirten suchen das Kind. Gott und Mensch sind unterwegs zueinander. Die Herbergssuche ist die Nachgestaltung des biblischen Berichtes Lukas 2,7:„denn in der Herberge war kein Platz für sie.“
In der Zeit bis zum 24. Dezember gibt es die Möglichkeit, die Mutter Gottes für einen Tag eine Bleibe im eigenen Haus zu geben. Es wird in der Adventszeit von Familie zu Familie weitergegeben. Maria verbleibt sinnbildlich in jeder Familie einen Tag. Am Abend wird sie von der Gastfamilie zur nächsten Familie gebracht. Tags darauf wird die Marienstatue an die nächste Familie weitergegeben. Oder wenn nicht für jeden Tag eine neue Herberge gefunden wird, bleibt sie auch länger in einer Familie.
