Der Zeltaufbau am Festplatz ist mit vereinten Kräften der Oberharthausener und Pönninger gemeistert worden
Oberharthausen ist im Fahnenweihe- Fieber. Allerorts sieht man Bürger, die ihren Häusern und Höfen noch den letzten Schliff geben. Es werden Zäune gestrichen, Rasen gemäht, Unkraut gejätet, Gerüste stehen weil Häuser bemalt werden, Straßen gekehrt usw.. Die Fahnenmasten an den Zufahrtsstraßen nach Oberharthausen sind schon gesetzt. Die abschließende Feinarbeit findet noch diese Woche statt. Hier werden dann an den Zäunen die Buchsbaum- und Thujenbüschl mit den Girlanden angehängt und über den Häusern wehen die Fahnen weiß gelb oder weiß blau wie beim Prangertag. Der Altar für die Kirche im Dannerhof wird noch aufgebaut und geschmückt und die abschließenden Aufbauten am Sportplatz werden noch erledigt.












die beiden "Ministranten Franz und Sepp" begutachten schon den
Altar beim Gottesdienst im Dannerhof :o)

Anzeige in Laberzeitung vom 16. 5. 2023
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Wir hamma a Fahnaweih! Herrschaftszeitn wos hob i ghört,das in Odhausen heia gfeiert werd? Es soll se wieda wos im Dorf rührn, a Fahnawei wollns jetzt probiern. De junga Leit de brennen scho drauf, de Vorbereitungen nehmen ihren Lauf. Weil es dem Söder an Zeit mangelt, hat man als Schirmherrn den Herbert geangelt. Der Bürgermeister is a gstandner Mo und er nahm den „Schirm“ dankend o. Damit er seine Unkosten besser erträgt, hod er an Sonderposten im Haushalt oglegt. So kann das Freibier in Strömen fließen, wär schön, wenn ihn die Stadträte ließen. Jetzt brauchten sie noch einen Patenverein, die Nachbarn der KLJB Pönning sollten es sein. Dazu ging man bei Regen rüber zum Bitten, so wie es sich ghört nach uralten Sitten. Doch die Pönninger san keine einfachn Ja- sager da schauten die Odhausera Jungen etwas mager. Schwere Prüfungen mussten sie bestehen, erst dann würden sie als Patenverein gehen. Bäume schneiden mit einer verrostetem Säge, brachten die Burschen recht flott zuwege. Einen alten Teppich wie eine Fahne schwingen, tat dem Fahnenjunker sehr gut gelingen. Mit ausgestreckter Hand einen Maßkrug halten, da verrenkten sich etwas die jungen Gestalten. Doch auch diese Prüfung wurde gemeistert, wenn alle auch fertig waren und entgeistert. Nun gingen alle vor den Pönningern auf die Knie, sowas sah man seit der Welterschaffung noch nie. Das Holzscheit war schon spitz zugeschnitten, da half auch keine Gnade in den Blicken, so mussten sie alle knien auf dem Holzscheit, doch dann war es endlich auch soweit. Die Pönninger sagten als Patenverein zu, und die Schinderei war nun vorbei im Nu. Der Bürgermeister zapfte rasch ein Fass, doch plötzlich war der ganze Boden nass. Durch Ungenauigkeit beim Anschlagen, quoll das Bier wie aus einem Odlwagen. Nicht in den Mund so wie es geplant, viele hatten es schon im Voraus geahnt. Der Buchecker Mich war dann so gscheid hod den Zapfhahn einghaut mit an Holzscheit. Doch der neue Stadtrat der Stierstorfer Hans, der meinte voll Zuversicht, aber er kanns. Doch auch das 2. Fass war eine Fehlgeburt, das Bier rann zu Boden, das war schon absurd. |
Fass anzapfen muss heuer noch auf die Stadtagenda, |
Die Landjugend Oberharthausen hatte am vergangenen Freitag zu einem weiteren Infoabend ins Gemeinschaftshaus eingeladen. Hier wurde zuerst die Hygienebelehrung für die Helfer von Ortssprecher Peter Schneck abgehalten. Danach führte die KLJB eine ausführliche und informative Präsentation über den aktuellen Stand der Planung vor. Es wurden alle notwendigen Aspekte zum Ablauf und zur Durchführung besprochen und die Fragen der Zuhörer beantwortet. Unter den Gästen waren auch die vielen freiwilligen Helfer aus Pönning zugegen und informierten sich über den genauen Ablauf des Festgeschehens. Es wird in der Planung und Öffentlichkeitsarbeit größtenteils auf die jugendlichen Gäste gezielt. In den Social Media Foren wird fleißig Werbung gemacht, aber es hängen auch Einladungsplakate an Bäckereien/Metzgereien und den umliegenden Dörfern. Auch mit Flyern wurde gearbeitet, um so für die Fahnenweihe zu werben. Es soll auch noch eine Vorankündigung in der Presse erfolgen. Insgesamt soll aber das Fest, nach Aussage der Landjugend, überschaubar bleiben und mit den 15 geladenen Vereinen wie ein ganz großes Dorffest werden. Hoffentlich bewahrt die Landjugend auch weiterhin ihren kühlen Kopf, wenn auch manchmal die Nerven durch die Anspannung und Verantwortung schon etwas blank liegen.
Auszüge aus der Präsentation der Landjugend







Am Samstag wurde dann das Festzelt aufgestellt. Hier waren wieder sehr viele freiwillige Helfer auch von Pönning am Start. Das Layout für das Zelt wurde von der Landjugend bereits erstellt und am Platz ausgewiesen. So wurde mit viel Sachverstand diese Aufgabe erfolgreich erledigt. Es war eine gute Mischung aus erfahrenen Recken aus Pönning und Oberharthausen am Werk, aber auch viele neugierige, junge und hochmotivierte Jugendliche beider Dörfer. So wurde dieses Projekt von beiden Dörfern erfolgreich abgeschlossen. Diese Zusammenarbeit war auch schon ein erster Test, nicht nur für die anstehende Fahnenweihe, sondern auch wegen der Zusammenführung der Feuerwehren beider Dörfer. Viele der freiwilligen Helfer sind auch Feuerwehrler, die auch später dann gemeinsam ihre Aufgaben bewältigen müssen. Die Zusammenarbeit ist bestens gelungen.
Bilder und Video von Carola Koerffer




















das Pferdl der Carola Koerffer ist am Zeltaufbau interessiert und auch schon neugierig auf die Fahnenweihe
kurzer Clip vom Zeltaufbau
bitte anklicken
Bilder von Peter Schneck



















Partyzelt aufstellen, Bilder von Peter Schneck

















Kreuz für Altar im Dannerhof anbringen
Landfrauen bereiten den Kartoffelsalat
So kann man der Landjugend nur einen guten Verlauf und Gottes Segen für die Fahnenweihe wünschen. Hoffentlich hält das Wetter, damit die vielen Anstrengungen auch belohnt werden. Macht, dass es für euch, für das Dorf und für alle Gäste zu einer unvergessenen Fahnenweihe wird, an die man sich später noch gerne zurück erinnert. 1932 war die erste Fahnenweihe nach der Gründung im Jahre 1913. Schön dass heuer die zweite Landjugendfahnenweihe im Dorf stattfindet, wer hätte das gedacht??
"Möge der Verein weiter blühen.." hieß es 1915 in einem Zeitungsartikel über den damaligen Burschenverein. Dies ist dem Verein auch heute und für die Zukunft zu wünschen!