Seniorennachmittag - Fahnenweihe Teil 1
Das erste Ereignis im Zuge der Fahnenweihe in Oberharthausen war der Seniorennachmittag. Diese großzügige und bürgernahe Veranstaltung wird von der Stadt Geiselhöring jährlich abgehalten. Es wurde deswegen heuer bei der KLJB Oberharthausen um die Ausrichtung angefragt. Mit dem Festzelt, der Schänke, dem Bedienungs- und Cateringservice, passender Musikunterhaltung, WC usw. wollte man diese schon passende Infrastruktur dazu nutzen. Die Stadt budgetiert diese Veranstaltung und die Oberharthausener nahmen diese Aufgabe gerne an. Es wurde das ganze Unternehmen „Seniorennachmittag“ in Eigenregie durchgeführt. Lediglich die Stadtangestellte, Frau Maria Reicheneder, gab die Marken für die Verköstigung im Namen der Stadt Geiselhöring aus.
Man wusste aus Erfahrung, dass bei dem Seniorennachmittag zwischen 500 und 600 Personen teilnehmen. So war das bisher, aber hier in Oberharthausen wurden neue Maßstäbe gesetzt. Es wurden um die 800 Essen verkauft, was auch für die Stadt Geiselhöring ein Novum darstellte. Die Senioren strömten ab 11:00 Uhr massenhaft auf das Gelände und dem Zelt zu. Es wurden zusätzliche Biertischgarnituren aufgestellt, um die Menge der Leute überhaupt unterzubringen. Gickerlbrater Sepp Busl wurde in der Stoßzeit fast an die Grenze seiner Kapazität gebracht. Aber es kamen alle Senioren zu ihrem Essen. Die Bewohner im Altenheim bekamen auch ihren "Gickerl" durch einen Lieferdienst zugestellt. Die überaus fleißigen Bedienungen der Landjugend von Pönning und Oberharthausen waren äußerst quirlig und motiviert, so dass auch die Senioren zu ihrer „Maß“ kamen. Gezapft wurde auch von einem tüchtigen Schankteam, das ihr tolles Tempo im Ausschank die ganzen Tage halten konnte. Die Gäste wurden von dem "Duo Reißer" bestens unterhalten, und Sepp Danner und Uli Aigner unterhielten sie zusätzlich mit Gstanzln. Franz Schedlbauer aus Oberharthausen hat seine Musikanlage kostenlos zur Verfügung gestellt und stimmte im Vorfeld den Sound in Festzelt ab. 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger begrüßte vorab die vielen Gäste aus seier Stadt und freute sich auf diesen großen Zuspruch. Vorausschauend hatten die Oberharthausener den langen Weg von der Straße zum Zelt mit Holzböden fachmännisch ausgelegt, weil es zuvor Tage lang geregnet hatte. Diese Maßnahme kam den vielen Rollstuhl- und Rollatorfahrern sehr zu Gute. Sie konten daher schön über den Holzboden ins „Paradies“ - in das Zelt - gefahren werden.
Der Gebietsverkaufsleiter der Firma Arcobräu, Herr Hans Artmann, stattete dem Seniorennachmittag einen Besuch ab, ebenso wie der Herr Pfarrer Markus Daschner. Stadträtin und Seniorenbeauftrage Maria Vilsmeier richtete während der Veranstaltung auch noch ein paar Worte an die Senioren der Stadt Geiselhöring.
Beim Maibaumaufstellen heuer gab es die Zusage von Bürgermeister Herbert Lichtinger, dass er den Maibaum mit der Axt eigenhändig „kloibn“ würde, falls ihn der Herr Pfarrer Markus Daschner steigern würde. Der Herr Pfarrer hat ihn zwar letztendlich nicht gesteigert, aber nichts desto trotz wollte ihn der Feuerwehrvorstand Uli Aigner auf seine Geschicklichkeit testen und hatte einen Hackstock und Holzstöcke vorbereitet. Der Herbert Lichtiger ließ sich nicht lange bitten und verrichtete die gestellte Aufgabe mit viel Geschick und unter dem Beifall der zusehenden Gäste.
So fand ein bemerkenswerter Nachmittag sein Ende. Die tolle Organisation und der Fleiß der Landjugend wurde durchgängig anerkannt und gelobt. Mit diesem großen Erfolg hatte niemand gerechnet und das Gelingen machte Mut auf den Abend, an dem das traditionelle Watterturnier anstand.
Für manche Senioren/innen war derTag noch nicht ganz zu Ende. Man möchte es nicht glauben, aber unser Dorf scheint doch für Fremde unübersichtlicher zu sein wie für uns Dorfbewohner. So begab es sich, dass zwei ältere Herrn ihr Fahrzeug im Auwegende Richtung Pönning suchten, während es aber an der Dorfstraße in der Nähe des ehemaligen Wirtshauses Wacker geparkt war. Nicht besser ging es zwei Seniorinnen, die ihr Fahrzeug aus dem Friedhof kommend suchten. Stellt sich die Frage, war das süffige Arcobier an der Orientierungslosigkleit schuld, oder ist unser Dorf so verwinkelt, dass man von jeder Stelle aus Hinweisschilder mit Pfeile in Richtung Gemeinschaftshaus setzen muss. Aber es hat alles zu einem guten Ende gefunden, und nur das ist wichtig... :o)
Die Dorfgemeinschaft bedankt sich beim 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger, dass er der Landjugend diese umfangreiche Aufgabe eines Seniorennachmittags anvertraut hat. Dieses Vertrauen war dann auch in vollem Umfang gerechtfertigt, weil die gestellte Aufgabe tadellos gemeistert worden ist. Die Senioren wurden gut verpflegt und unterhalten, sowie sie sich das auch im Alter verdient haben. Danke den unermüdlichen Helfern, darunter auch den Kameraden/innen der FFW Feuerwehr für den Parkplatzdienst, für ihren unermüdlichen Einsatz.







