
Am Dienstag, den 20. Oktober war in Oberharthausen Bürgerversammlung. Ortssprecher Uli Aigner konnte dazu den 1.Bürgermeister Bernhard Krempl, den 2.Bürgermeister Erwin Kammermeier, die Stadträte Josef Eisenhut und Johann Bauer, die Geschäftsleiterin der Stadt Frau Maria Reicheneder, sowie Herrn Steinbauer vom KEB Planungsbüro begrüßen. Als erstes konnte der Bürgermeister verkünden, daß die Planungen um den Hochwasserschutz in Oberharthausen abgeschlossen sind. Es wurde mit allen Anrainern der Baumaßnahme ein Übereinkommen getroffen. Da die Baumaßnahme durch verschiedene Probleme verzögert wurde, kann erst 2010 mit der Umsetzung begonnen werden.
Herr Steinbauer erklärte anhand der Baupläne die Maßnahme des Hochwasserschutzes für Oberharthausen. Es wird die anfallende Wassermenge aus Richtung Oberholzen und Perkam in zwei sogenannten Rückhaltebecken gestaut. Ein Rückhaltebecken wird das ehemalige Kirchenfeld entlang des Baches Richtung Oberholzen, das andere liegt entlang der Perkamer Straße. Der Überlauf aus den Rückhaltebecken wird dann in einem offenen Graben um das Dorf herum geleitet, bis es dann in Höhe des Pumphäuschens am Ortsende wieder in den bestehenden Graben zugeführt wird. Damit ist Oberharthausen in Zukunft gegen Hochwasser abgesichert.
Nach diesen Ausführungen von Herrn Steinbauer gab der Bürgermeister einen Rechenschaftsbericht vom Haushaltsjahr ab und stellte den Haushalt für 2010 vor. Hauptausgabe wird der Neubau eines Kindergartens in Geiselhöring werden, bei dem über. 3 Mio. € veranschlagt sind. Außerdem stellte er eine Rückläufigkeit der Gewerbesteuereinnahmen fest, konnte aber zur Freude aller verkünden, daß die Kanalgebühren für Abwasser gleich bleiben.
Nach dem Bericht konnten die interessierten Besucher Fragen stellen. Hauptanliegen war die ungeklärte Frage nach der Lagerung, bzw. dem Wegfahren des Aushubs der Gräben zum Hochwasserschutz im Frühjahr, weil die Felder da bestellt sind und für die Tonnen von anfallendem Erdreich in dieser Zeit kein Platz ist. Deshalb muß die Erde evtl. bis zum August zwischengelagert werden, weil dann die Felder abgeerntet sind und Platz zum Auffüllen ist.
Des weiteren wurde bemängelt, daß die Straßenlampen in der Frühe beim Schulweg der Kinder schon abgeschaltet sind, und diese einer Gefährdung in der Dunkelheit ausgesetzt sind.
Ein Besucher bemängelte weiterhin den zugeparkten Auweg, der manchmal die Zufahrt zum Hof blockiert.
Nach der Diskussion dieser Fragen beendete Uli Aigner die Bürgerversammlung und der Abend endete mit einem gemütlichen Beisammensein.



Bilder vom Hochwasserschutz

Gesamtplan
Die beiden Rückhaltebecken aus Richtung Oberholzen und Perkam
Der Hochwasserschutz ab dem Wildgehege von Pömmerl Franz mit dem offenen Graben bis zur Straße nach Pilling
Der offene Graben entlang des Dorfes bis zur Straße nach Straubing
Der offene Graben von der Straubinger Straße bis zur Pumpstation
Zeitunsbericht über Bürgerversammlung
