Im Frühjahr wurden im Vorhaltebecken 10 Streifen der „Veitshöchheimer Bienenweide“ angebaut. Diese Mischung ist bewährt und wird in vielen Blühfeldern verwendet. Es befinden sich ein – und mehrjährige Pflanzen darunter, z.B. die
Schafgarbe, Färberkamille, Wundklee, nickende Distel, Kornblumen, Wegwarte, Wilde Möhre, Karthäusernelken, Labkraut, Johanniskraut, Margariten, Moschus Malven, Königskerzen, Lichtnelke, Leimkraut, Salbei, Phacelia… usw.
Nach dem Pflanzen kam eine trockene Periode, welche die Samen schlecht keimen ließen. Franz Pömmerl versorgte sie dankenswerter Weise mit Wasser, und brachte sie zum Wachsen.
Der Aufwand hat sich gelohnt. Das Vorhaltebecken blüht und es können viele Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln und Bienen beobachtet werden. Hier finden sie reichlich Nahrung. Einmal angelegt verbreiten sich manche Pflanzen selbständig. So ist die wilde Möhre und vor allem das gelbe Johanniskraut weiträumig expandiert. Von Perkam her betrachtet zieht sich ein gelbes Band das Vorhaltebecken herunter.
Die violette Phacelia macht dazu einen schönen Farbkontrast, ebenso wie die roten Nelken oder die blauen Kornblumen. Das Vorhaltebecken fördert selbständig den Bewuchs, den es auf der Fläche haben will und der auch für dieses Gelände passt. Durch den teilweise hohen Graswuchs kann man von der Straße nicht alle Blüten sehen, weil manche einfach niedrig blühen. Trotzdem sind sie da und die Bienen finden sie.
Diese Blühwiese im Vorhaltebecken ist ein toller Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt von Insekten. Es ist aber auch für den Betrachter schön anzusehen, wie sich das Gelände entwickelt. Mit diesen Blühstreifen wurde es noch einmal aufgewertet.
Danke deshalb an alle beteiligten Freiwilligen, die im Frühjahr den Boden bearbeitet, angesät und gegossen haben. Die Ernte bekommen die Oberharthausener aber nicht mit dem Mähdrescher, sondern mit den Augen…
Blühe, Vorhaltebecken blühe!

















