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| Bildnis der Hl. Margaretha über dem Eingang zur Sakristei |
Bildnis der Hl. Margaretha am Hochaltar Oberharthausen |
Statuen am Hochaltar der 3 hl. Madeln Margarethenkirche von Bayerischzell |
Die hl. Margareta ist die Schutzpartonin der Bauern, bei Schwangerschaft und Geburt, der Jungfrauen, Ammen und der Gebärenden. Sie wird gegen Unfruchtbarkeit, bei Wunden und Gesichtskrankheiten und zum Schutz „gegen Unholde aus der Tiefe des Wassers“ angerufen.
Margarete von Antiochia (auch Margarete, Margarethe), * Antiochia in Pisidien, nördlich von Antalya, Südtürkei, † 307 (während der diokletianischen Christenverfolgung?), Heilige, eine der 14 Nothelferinnen; Fest in der griechischen Kirche am 13. Juli, in der abendländischen Kirche seit dem 12. Jahrhundert am 20. Juli. Während ihrer Haft soll ihr ein Drache (Lindwurm, so viel wie Teufel) erschienen sein, der jedoch zersprang, als ihm Margarete das Kreuz entgegenhielt. Margarete wird mit dem Drachen, den Kreuzstab (mit Taube darauf) oder das Kruzifix in der Hand, sowie mit Krone (oder Perlenkranz), Fackel und Kamm (Marterwerkzeug) dargestellt.
Mit der heiligen Barbara und der heiligen Katharina bildet sie eine Einheit; bekannt ist der volkstümliche Vers „Die Gretel mit'n Wurm, die Bärbel (Barbara) mit'n Turm, die Kathi (Katharina) mit'n Radel sein die 3 heiligen Madel".
Am 20. Juli war der Namenstag der Hl. Margareta. Da unsere Filialkirche in Oberharthausen ihrem Schutze anvertraut und deshalb nach ihr geweiht wurde, hielt Pfarrer Markus Daschner am 21. Juli das Kirchenpatrozinium. Mesnerin Martina Pömmerl hatte die Kirche mit einem Arrrangement aus schönen Sonnenblumem dekoriert und damit dem Altarraum eine besondere Ausstrahlung gegeben. Die weiß-gelben Stoffbänder im Bogen von der Decke hängend rundeten das Gesamtbild ab. Zum Ende der Hl. Messe wurde dann noch feierlich das "Großer Gott wir loben dich'" gesungen.




So wie schon im Pfarrbrief angekündigt, segnete Herr Pfarrer Daschner nach dem Gottesdienst die neue Urnenanlage. Er erläuterte der Kirchengemeinde den Zusammenhang von Urnenbestattung und normaler Erdbestattung. Bezugnehmend auf den Vers in Genesis (3,19) "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst." erklärte er die Urnenbestattung als vorgezogene Stufe, dass der Leib wieder zu Staub wird, so wie später auch bei der Erdbestattung. Mit der Kirchengemeinde und der Ministrantenschar wurde dann von Herrn Pfarrer Daschner die Urnengrabanlage feierlich eingeweiht.
Nun ist die Grabanlage gesegnet und es kann nach Wunsch ein Verstorbener darin begraben werden!



Kirchenpfleger Franz Pömmerl hielt die Planung der Grabanlage bis zur Fertigstellung und Segnung in einem schönen und treffenden Zeitungsbericht fest.


Einteilung der geplanten Grabstellen wie von der Firma Götzfried vorgeschlagen
Die Dorfgemeinschaft möchte sich für das schöne Kirchenpatrozinium bei Herrn Pfarrer Daschner, Organist Heinrich Reif und der Mesnerin Martina Pömmerl recht herzlich bedanken.
Des weiterin gebührt unser Dank der Kirchenverwaltung Oberharthausen für die Erstellung dieser neuen Grabanlage für kommende Generationen. Hervorzuheben ist das große Engagement der Familie Pömmerl in dieser Angelegenheit.
Herzlichen Dank natürlich auch wieder Herrn Pfarrer Daschner für die Mithilfe bei der Planung und der abschließenden Segnung der Anlage.

















