
Heute, nach dem Patroziniumsgottesdienst in Pönning, wurde die Gefallenenehrung zum Heldengedenktag durchgeführt. Diese Ehrung für die Gefallenen wird von der KSK Pönning-Oberharthausen-Metting durchgeführt.
Mesnerin Monika Schlecht hatte den Altarraum mit den Bildern der Gefallenen des 2. Weltkriegs und der letzten Verstorbenen würdevoll arrangiert. Zudem hatte Sie zum Patrozinium das Bild der von ihr gemalten Pfarrkirche St. Martin herrlich in Szene gesetzt.


Nach dem Gottesdienst zog Herr Pfarrer Markus Daschner mit den Fahnenabordnungen der Krieger – und Soldatenkameradschaft, der Feuerwehr Pönning und der Feuerwehr Oberharthausen zum Kriegerdenkmal. Hier gedachte man zusammen der Gefallenen.
1. Vorsitzender Johann Stierstorfer hielt nachfolgende Rede:
Vor fast genau 100 Jahren wurde der Volkstrauertag eingeführt, als Gedenktag für die Kriegstoten des 1. Weltkrieges. Als ich über 2021 nachfragte, wo man ja immer noch einen Krieg führt gegen das Coronavirus, und als ich die Bedeutung für heute für die Nachwelt überlegte, wieviel hat sich für 2021 geändert? Damals vor 100 Jahren ist der Volkstrauertag ein Heldengedenktag. Nicht geändert hat sich, dass die Verantwortlichen der Kriege nun selbst zur Rechenschaft gezogen werden. Ich frage mich, ist unser gemeinsames Gedenken am Volkstrauertag noch zeitgemäß? Ja, das ist es. Aus welchem Grund treffen wir uns heute? um den Toten der Kriege in Trauer zu gedenken. Wir setzen mit dieser Gedenkveranstaltung ein gewichtiges gemeinsames Zeichen des Guten gegen das Böse. Die Tatsache, dass wir immer einen jährlichen Kranz niederlegen und uns versammeln zeigt doch dem Nachwuchs, wie schlecht es der Welt nach wie vor geht. Der Volkstrauertag ist ein Tag der Erinnerung und der Besinnung. Erinnerung an Krieg und Gewalt und das Gedenken an die Toten. Wir verneigen uns in Trauer und bleiben ihnen verbunden in der dauerhaften Verpflichtung für Friede, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit. Wir gedenken besonders der gefallenen und vermissten Kameraden unserer drei Orte und beten gemeinsam ein Vater Unser.
Anschließend legte Hans Stierstorfer einen Kranz, gestiftet von der Stadt Geiselhöring, am Denkmal nieder.
Nach dem Aufruf: Achtung – senkt die Fahnen wurde still der Gefallenen und Vermissten gedacht.
Danach endete die Ehrung.
Die Dorfgemeinschaft möchte sich beim KSK und Pfarrer Markus Daschner für diese Heldenehrung bedanken. Die Erinnerung an die Greuel des Krieges und die Toten, die für unser Land gefallen sind, dürfen nicht vergessen werden.


























