Jahrhundertelang wurde das Brennholz mit der Kreissäge auf die notwendige Ofenlänge abgeschnitten. Dann hackte man mit der Axt die „Stöckl“ zu „Holzscheitl“ . Natürlich alles mit reiner Manneskraft. Die Technik macht auch bei dem Holzspalten nicht halt, so wie man am Aignerhof bewundern konnte. Sepp Plendl aus Kirchmatting, der Schwager von Uli Aigner, hat im Hof seinem „Sägespaltautomaten“ aufgestellt. Er selbst, und auch Stefan Ainger, bedienten die Anlage, und Aigner Hanne „fütterte“ mit einem angebauten Kran gekonnt ddie "hungrige " Anlage mit Holzstangen. Über eine Zuführung wird das Holz auf die gewünschte Länge geschnitten und im nächsten Arbeitsgang hydraulisch gespalten. Über ein Förderband laufen die Holzscheitl dann abschließend auf einen Wagen. Die Anlage schafft ein großes Pensum am Tag und bringt natürlich eine enorme Erleichterung, weil die Scheitl automatisch hergestellt werden können. Die Scheitl werden dann von der „Holzscheitl- Aufrichtmaschine- Uli Aigner“ zu Hause aufgerichtet. Uli hält den "alten Brauch" vom Scheitlaufrichten noch am Leben. Aber vielleicht gibt es auch in ein paar Jahren auch eine automatische "Scheitl-Aufricht-Maschine", die allerdings das Arbeitspensum vom Uli nie erreichen wird...





















