Die Bauern machten sich schon immer Sorgen. Früher waren Missernten durch nasse Felder vorherrschend und man hatte bei der Ernte oft gar kein Samengetreide übrig, weil es an die Tiere verfüttert werden musste. Die Felder waren in der Fläche klein und lang mit wenig Ertrag. Die Feldwege waren wenig und es gab immer wieder Grenzstreitigkeiten auch wegen Überfuhrrechten. Durch die Flurbereinigung wurden diese Mängel beseitigt. Doch die jetzige junge Generation der Bauern macht sich wieder Sorgen um ihre Zukunft. Einbußen durch Subventionskürzungen, ausufernde Vorschriften und Dokumentationspflichten, Spritzmittelverbote usw. läßt manchen jungen Bauern überlegen, ob er den Hof überhaupt übernehmen will. So wird gegenwärtig heftig protestiert, um das Ruder zu ihren Gunsten herumzureißen.
So wie die Sorgen der Bauern geblieben sind, sind es auch die Fluren im Gemeindegebiet. Die Namen der Felder aus dem Kataster von 1843 werden oft heute noch gebraucht. Zur Entspannung für unsere gestressten Bauern und auch für Interessierte soll dieser kurze Ausflug in die alte Zeit dienen, um zu zeigen, wie sich das Geschehen um unsere Fluren entwickelt hat.











































































