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Fasching
Im Fasching sich jeder traut, dass er über die Stränge haut. Wilde Tänze und auch feiern, später unterm Stuhl ei reihern, ein Kater quält dann mich Narr, mit einem Haarwurzelkartharr. Gepeinigt von Schnaps und Wein, liegt das Wrack nun rum daheim. Sucht nach allem was ist sauer, die Frau wird zur Klagemauer, die anhören muss seine Pein, sagt: sauf wenga in dein Schädl ei, bei mir wars nach zwei Tag um, und du liegst scho a Wocha rum. Doch im Fasching wird a gspott, vui ganz guad, manches Schrott. Doch eine Zeitung strahlt heraus, wia de Sonn aus de Wolkn naus. De vom schönen Dorf Odhausen, dene duat a vor gar nix grausen, weil sie auch Pönning erwähnt, wo bei dem Namen sonst jeder gähnt. Doch die neue Feuerwehrvereinigung, die macht die Spötter alle stumm.
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Etwas Großes soll es werden, dass man sah noch nie auf Erden. Durch die Mädchen in der Wehr, ändern sich auch die Zeiten sehr. Die Löschmittel werden krasser, sie löschen nur mit Kölnisch Wasser. Danach wird glei wieda gschminkt, farblich zur Kleidung abgestimmt. Dann fürs Selfie no a Kussmund und nach a guadn hoibe Stund, san vo de Influenzerinnen de Bilder, von de Follower gmocht zu Silber.
Der Herausgeber der Zeitung hofft, dass man sich nicht beim Lesen zofft. Auch möcht er keine Anzeige kriegen, weil er log, dass sich die Balken biegen. Er hofft auf Verständnis und Humor, wenn einem kommt was koscher vor. Drum liabe Leit, damma so verbleiben. im Fasching derf ma a moi übertreiben.
Sax Hein
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