
Gruppenbild der starken Helfer mit dem Sponsor, dem 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger
Traditionsgemäß organisierte die Landjugend von Oberharthausen am 30. April das Maibaum aufstellen. Als Sponsor für den Maibaum konnte die Stadt Geiselhöring gewonnen werden. Der 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger ließ es sich nicht nehmen, beim Aufstellen mit anzupacken. Heuer wurde erstmals eine Douglasie aufgestellt. Die Länge wurde mit 22 Metern vermessen.
Ein Trupp holte das Prachtstück aus dem Hirschlinger Wald nach Hause. Im Aignerhof im Dorf wurden der Baum fachgerecht hergerichtet. Gegen 17:00 Uhr transportierte man ihn dann zum Boltzplatz. Hier wurden noch der Gipfel befestigt und die Kränze mit Girlanden geschmückt. Auch musste noch das schon aufgestellte Zelt verschoben werden, weil es beim Aufstellen gestört hätte.
Unter dem Kommando von Franz Pömmerl und einer „Starthilfe“ durch einen Traktor erhob sich der Baum. Die vielen kräftigen Männer nahmen die vorbereiteten Zangen und hieften den Baum Stück um Stück in den Himmel. Nach der Sicherung und dem Anbringen der Zunftzeichen erhielten die Männer von den anwesenden Zuschauern reichlich Beifall.
Anschließend hatte die Landjugend eine Brotzeit und Freibier für alle Helfer und Zuschauer vorbereitet. Nach dem Essen bedankte sich der 1. Vorstand Fabian Zellmer für die großartige Unterstützung durch die Helfer und auch bei Herbert Lichtinger für den gestifteten Maibaum von der Stadt Geiselhöring.
Als letzter Punkt wurde der alte Maibaum versteigert. Hierbei wurde mit der amerikanischen Variante gearbeitet. Als der Wecker klingelte, war Thekla Zellmer die Gewinnerin. Sie gab den Baum aber wieder zur weiteren Versteigerung frei. Auch der nächste Gewinner, Franz Schedlbauer, verzichtete auf den Baum. In der letzten Runde war es dann Manfred Becker, der den alten Maibaum ersteigern konnte.
Die Dorfgemeisnchaft möchte sich bei der umtriebigen Landjugend recht herzlich für diesen Tag der Gemeinschaft bedanken. Sie haben die Tradition des Maibaum aufstellens auch heuer wieder im Dorf neu belebt. Herzlichen Dank dafür! Danke auch an 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger für seine Maibaumspende und für das kräftige Anpacken beim Aufstellen. Zusammen mit Ortssprecher Johannes Bayer an einer Stange sah man das gekonnte Miteinander in eine zielgenaue Richtung von Dorf und Stadt sinnbildlich recht deutlich. Möge es nicht nur beim Maibaum aufstellen so sein.
Danke auch für die Brotzeit und für die fleißigen Mädchen im Service und in der Schänke.
Das Maibaumaufstellen im Dorf ist weit mehr als nur eine festliche Veranstaltung. Es ist ein lebendiges Zeugnis für den Stolz der Dorfbewohner, die Freude am Miteinander und den Glauben an eine positive Zukunft. Mit jedem aufgestellten Maibaum wird nicht nur ein Stück Kultur bewahrt, sondern auch das Band der Gemeinschaft gestärkt, das die Dorfbewohner miteinander verbindet. So wird der Maibaum zu einem Symbol für Lebensfreude, Hoffnung und Tradition in unseren Dörfern. Es bringt Menschen zusammen, fördert den Zusammenhalt und bietet die Gelegenheit, die Kultur und Geschichte der Region lebendig zu halten. Ob in kleinen Dörfern oder großen Städten, das Maibaumaufstellen bleibt ein besonderes Ereignis, das den Frühling willkommen heißt und Freude verbreitet.
Bilder Ingrid Becker, Fabian Zellmer und Sax Hein

Video vom Maibaumholen von Peter Schneck
Bilder vom Baum holen von Fabian Zellmer













































