
Die teilnehmenden 40 Feuerwehrler an der Übung "Flächenbrand" in Pönning
Wie oft liest man in der Zeitung von Mähdrescherbränden oder Flächenbränden auf den dürren Getreidefeldern. Um die Bekämpfung solcher Vorfälle schon im Vorfeld einzuüben, hat der Kommandant Harald Pärr von der Feuerwehr Pönning/Oberharthausen zu einer solchen Flächenbrandübung eingeladen. An dieser Übung beteiligten sich die Feuerwehren von
FFW Pönning/Oberharthausen
FFW Stadt Geiselhöring
FFW Hainsbach
FFW Sallach
FFW Greißing
FFW Leiblfing
Die Wehren rückten mit ihrer gesamten erforderlichen Ausrüstung an.
Kommandant und Einsatzleiter Harald Pärr begrüßte die ca. 40 Feuerwehrler, erläuterte die gestellte Aufgabe und wies die Feurwehren ein. Es galt einen Flächenbrand zu bekämpfen, wie es bei diesen Temperaturen jeden Tag passieren kann. Bernd Hirschmann, der Zugführer der FFW Geiselhöring, erklärte die Vorgehensweise bei so einer Brandbekämpfung. Er erklärte die Probleme und auch die Lösungen, die bei einem Flächenbrand auftreten können.
Nach dieser Einweisung begab man sich auf das Stoppelfeld, das mit Gasflamme entzündet wurde. Bei der Bekämpfung wurden die verschiedenen Möglichkeiten erprobt. Angefangen mit einfachen Feuerpatschen bis zu Löschrucksäcken mit 20 Liter, die auf den Rücken der Kameraden geschnallt werden. Großflächig wurde dann die Brandbekämpfung aus den 5 cbm Wassertanks der Löschwagen geübt. So konnte sich die Einsatzleitung einen Überblick über die Wirksamkeit der einzelnen Bekämpfungsarten machen. Diese Erkenntnisse können dann bei einem Einsatzfall direkt angewendet werden. Zum Ende der Übnung wurden die Brandstellen noch mit ausreichend Wasser abgespritzt, um einem ungewolltes Aufflammen zu verhindern.
Mit großem Einsatz führten die Feuerwehrler die Befehle aus. Bei ca. 30 Grad Außentemperatur, der Hitzestrahlung des Feuers und der Schutzausrüstung war schon eine große körperliche Leistungsfähigkeit gefragt. Die durchtrainierten jungen Männer erledigten die Aufgaben aber tadellos. Den Erkenntnisgewinn des Übungstages können die Teilnehmer nun mit nach Hause nehemn und wissen im Ernstfall, wie bei einem Flächenbrand zielführend reagiert werden muss. Zum Ende der Übung bedankte sich der Einsatzleiter Harald Pärr für die gelungene Übung. Vor allem dankte er den Feuerwehrlern für ihre zahlreiche Teilnahme.
Es gilt Dank zu sagen bei allen teilnehmenden Feuerwehrleuten. Danke an die Organisation und die tadellose Durchführung der Übung. Danke den Feuerwehrlern, die keine „nasse Übung“ im Volksfest, sondern diese auf dem heißen, brennenden Stoppelfeld geleistet haben.
Man sieht, auf unsere Feuerwehrleute ist Verlass und die Bevölkerung ist bei ihnen in guten und sicheren Händen!
"Bening on fire" heißt das Motto der Landjugen Pönning nächstes Jahr. Einen Vorgeschmack auf diesen "Flächenbrand" konnte man sich am gestrigen Abend schon machen. ;o)


















