
Am Samstag Abend hatte der Herrgott ein Einsehen, und belohnte die Anstrengungen rund um die Fronleichnamsprozession in Oberharthausen mit strahlendem Sonnenschein. Oberharthausen dankte es ihm, denn die feierliche und prunkvolle Prozession gereichte ihm wirklich zur Ehre. Es wurden vier Altäre der Familien Franz Pömmerl, Hubert Zellmer, Thekla Zellmer und den Landfrauen mit viel Liebe und Geschick geschmückt. Die Landjugend Oberharthausen und Pönning, die Feuerwehren von Oberharthausen und Pönning und die Veteranen waren als Vereine mit ihren Fahnenabordnungen dabei. Mit den Kommunionkindern und als Mittelpunkt des Zuges, dem „Himmel“ mit der Monstranz, bildete sich zusammen mit den zahlreichen Kirchenbesuchern und Vereinen eine wunderschöne Prozession zu den einzelnen Altären. Die mit Büscheln und gelbweißen und blauweißen Fahnen herrlich geschmückten Zäune und Häuser wiesen der Prozession den Weg. Dem Umzug vorausgegangen war eine Hl. Messe von Pfarrer Edmund Bock in der Filialkirche. Nach dem Umgang fand sich die Pfarrgemeinde zum Abschlusssegen wieder in der Kirche ein. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ endete der diesjährige Prangertag in Oberharthausen.
Zu erwähnen bleibt noch, daß sich beim ersten Altar, bei der Familie Pömmerl, ein Frosch im Zellmerweiher dermaßen vom Geschehen inspiriert fühlte, dass er das „Tantum Ergo“ auf seine ureigenste Weise lauthals quakend unterstützte, und zur Freude aller einfach mitsang.
Dieser traditionelle Umgang wird abwechselnd einmal in Oberharthausen und dann wieder in Pönning abgehalten. Die rege Teilnahme und prachtvolle Ausschmückung zeigte auch heuer wieder, wie tief verwurzelt dieses Fest in der ländlichen Bevölkerung ist.
Der Dank gilt deshalb allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Kapelle der Familie Pömmerl

Altar der Familie Hubert Zellmer

Altar der Familie Thekla Zellmer

Altar der Landfrauen





































