Starkbierfest in Oberharthausen!
Am 28. März war es soweit. Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen feierte mit einem großartigen Erfolg ihr 4. Starkbierfest. Ortssprecher Uli Aigner begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter der 1. Bürgermeister Bernhard Krempl, der 2. Bürgermeister Erwin Kammermeier, der Altbürgermeister Xaver Stierstorfer, der Bürgermeister von Perkam Hubert Ammer, die Stadträte Helmut Prebek und Hans Bauer. Wick Zellmer unterhielt während des Essens die Gäste mit Musik. Der brechend volle Saal wartete voller Ungeduld auf die Darbietungen und das Warten hat sich dann auch gelohnt. Pater Franziskus (Pömmerl Franz) zog mit gregorianischen Gesängen in den Saal ein und knöpfte sich alle der Reihe nach vor. Landtagspolitiker, Stadträte, Bürgermeister und die Dorfleute, alle bekamen sie ihr Fett weg. Er verstand es vorzüglich die Leute mit seiner Predigt zu unterhalten und erhielt dafür auch großen Applaus.

Hier ein paar Auszüge aus der Predigt:
- Weil das Wahllokal bei der Wacker Soph unterbelichtet war, wird der Beschwerdeführer Schmaißer Hans jetzt mit dem Wahlmobil vom Englberger Sepp, dem Fendt, nach München in die Allianzarena gefahren, damit er unter Flutlicht sein Kreuzerl machen kann.
- Die Schwarzfußindianer aus Geiselhöring, die CSU, haben das Kriegsbeil noch nicht ganz begraben, weil der Hacklstuhl immer noch rausschaut.
- Der Uli hat es versäumt die Wahlplakate vom Stierstorfer platt zu fahren. Dadurch ist er jetzt in den Bezirkstag reingekommen
- Der Bürgermeister wird jetzt Harz 4 Empfänger, weil man ihm sein Gehalt gekürzt hat
- Der härteste Oberharthausener Fußballspieler Bari sollte den Kammermeier Erwin umhauen, damit die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat wieder passen. Aber er hat sich angefreundet und sie sind nebeneinader hergelaufen wie zwei Waglroß.
- Die Hai-Sü-IG-Hi-Hai (Haindling Süd Interessengemeinschaft Hirschling-Hainsbach) hat sich zu einem Gedankenaustausch getroffen, aber es wurde eine Krenmesse, weil die Umgehungsstraße ja inzwischen gestorben ist.
- Das bayerische Kabinett ist ein „Jugend forscht Team“. Bei einem Vergehen haftet nicht der zuständige Minister, sondern der Erziehungsberechtigte.
- Der Zellmeier lässt seinen Alterswohnsitz in der JVA herrichten.
- In Oberharthausen lächeln alle seit wir eine homepage haben, weil jeder Angst hat, dass er mit einem blöden Gesicht im Internet landet!
- Die Ratschkattl wird jetzt wegen ihrer Verdienste aus Marmor gemeißelt und die Büste in der Walhalla aufgestellt. Dann werden die Leute voll Verwunderung vor ihr stehen und sagen: Ein Wunder dass die Ihre Goschn doch noch halten kann
- Die Oberharthausener scheren sich einen Dreck um Noten und Takt beim Singen in der Kirche, weil sie haben noch jeden Organisten auf das gemütliche Oberharthausener Tempo eingebremst.
- Die Pönninger Ratschweiber werden von der Meisterin selber, der Ratschkattl Prebeck Ingrid, ausgebildet, grod so wia die Terroristen im Jemen.
- Der Aigner Johannes hat seine große Liebe gefunden, nämlich den 150 John Deere
- Der Landrat will Pönning herschenken, weil’s alle die Freien Wähler gewählt haben.
- Der Fastenprediger von Perkam, der Pater Albertus, tritt demnächst in Fahrschule Schwanitz Leiberl auf und der Pater Franziskus will auch wegen seines großen Umfangs die Kutte vermarkten.
- Der Pfarrer Bock verspritzt bei den kirchlichen Anlässen soviel Weihwasser, dass er zur fleischgewordenen Beregnungsanlage des Herrn geworden ist
- Der Zellmer Sepp weißelt seinen Hausgiebel, indem er auf einem Trampolin springt. Dasselbe macht der Ammer Martin aus Gunting mit einem Güllefaßl
- Die Stadt hat uns einen gebrauchten Beamer geschenkt. Das ist so als ob wir im Badewasser der Stadt nachbaden oder die Hosen der großen Geschwister tragen müssen
- Die Stadt hat Gott sei Dank keinen alten Kanal oder eine gebrauchte Dorfstraß rumliegen gehabt, sonst hätt ma de auch noch bekommen
- Der Geschirrspüler im Gemeinschaftshaus hat zwei sichere Arbeitsplätze vernichtet, weil Handarbeit heutzutage einfach nix mehr zählt
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Dem Stierstorfer Sepp sein Stern geht langsam unter. Deswegen fährt er mit dem Schießl Hans in Zukunft in den Altennachmittag nach Sand.
Das Programm ging gleich weiter und zur Überraschung aller kam die sehr emanzipierte „Schwester Erika“ (Erika Zellmer) als Nachrednerin zum Pater Franziskus. Sie konterte den Pater mit weiblicher Finesse aus und betrachtete die Fastenpredigt aus Sicht der Frauen. Sie räumte mit alten Klischees auf und las dem Pater und den Männern gehörig die Leviten. Man sah es den Männern förmlich an, daß sie sich mit der Kritik sichtlich schwertaten. Hier ein paar Kostproben aus der Predigt: Als Einlage hatten sich dann der Zellmer Luk und die Zellmer Erika was ganz besonders ausgedacht. Sie spielten zusammen ein Couplet auf das Lied „Hinten bei der Stadltür“. Der Luk spielte die steierische Harmonika und die Erika begleitete auf der Gitarre. Es war ein krönender Abschluß, weil auf sehr viele Dorfleute gereimt wurde. So etwas in der Art hatte Oberharthausen bis dahin noch nie gesehen. Sie wurden mit tosendem Applaus verabschiedet. Hier ihre Gstanzeln: Mit einem gemütlichen Zusammensitzen endete dieser höchst vergnügliche Abend. Ein Dankeschön auch allen ehrenamtlichen Helfern des Festes, der Landjugend für das Grillen, dem Küchen- und Schankdienst und den Bedienungen, dem Fastenprediger Pater Franziskus, der Familie Zellmer, angefangen vom Wick unserem fleißigen Musikanten, dann dem Luk und der Erika für ihren tollen Auftritt. Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen bedankt sich bei allen Gästen für den Besuch. Euere Dorfgemeinschaft Oberharthausen Bilder vom Abend Zeitungsbericht von Elisabeth Ammer 

dem Uli, dem geht’s oft net naus, den sing ma mir heit aus.
kemman d´Leit von überall o´ghatscht, weil unser Franziskus so guat schmatzt.
mit Steckan streifen sie durch d´Flur´, ja nur zwecks der Figur.
denn wenn der ins lange Gras ei´kimmt, dann geht der glatt verlorn.
der Benni is scho altersschwach,i glaub, dass er’s nimmer recht lang macht.
der Wilfried, der is net dabei, waar eahm z´vui Schinderei.
do tat doch koana rum marschiern, könnt ja a Gramm verliern!
er fahrt liaba aussi aus´m Gau, der Hein, mit seiner Frau.
wos der dann o´richt, des wisst´s eh, bin nimmer ganz so schee.
sie san grad über Australien gflogen, jetzt is der Waldbrand a behobn.
der Sepp, der is no pumperlgsund, do wird koa Diesel kauft.
fahrt alle Woch auf d´Rennbahn nei´, Verspuit s´ganz Eiergeld.
de oane bringt net weng auf d´Waag, de ander, de is z´schwaar.
und damit des net allwei so bleibt, derft´man auf Brautschau trag´n.
dann legt er große Stoana drauf, zahlt überhaupt koa Pacht.
der Schmaißer sich no immer plagt, des hod eahm no neamd gsagt!
S´Loch hats eahm net z´rissn g´habt, Mensch, hot der Mo´a Glück!
vielleicht erwisch ma no oan kalt, der dann die Brotzeit zahlt.
macht koa so a Gaudi wia der alt´,bringt genau des gleiche z´samm´!
er hat regiert mit wuider Kraft, wia da Bush in Amerika.· Also ........
Der Pfarrer Bock in Perkam drobn .....also
Der wär für manchn Spaß zum obn..............also
Bloß werat er do glei ausgricht....................also
Ein Pfarrer darf das nicht!!!
der halt d´Leut zum Spenden o, hat d´Opferbüchsn am Feld drauß´d steh.
jetzt muaß´ an Hax a wengal heb´n, wenn´s Mei zuamacha wui.
hoit alles auf de Buidl fest, mia kauf´ma´s teier o´.
i glaub, des bringt vui mehra ei´, wia´s Erdäpfel – Sortiern.
aber de schönste Rass, des san mir Bayern, jetzt wisst´s es – Pfüat Euch Gott!!!
Möge der Abend in guter Erinnerung bleiben!


































