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Der lange Weg von der Wiese zum Baugebiet

 

Seit 2020 hat Oberharthausen ein neues Baugebiet an der Pillinger Straße. Zwei Häuser sind schon bewohnt, eines ist bezugsfertig und zwei weitere sind momentan im Bau. Die neuen „Oberharthausener“ sind recht glücklich mit den Plätzen. Sie schätzen die Ruhe im Dorf, sind dann aber doch in zehn Minuten in den Metropolen  Straubing oder Geiselhöring. Es entstand eine neue Siedlung, die sich aber passend an die Dorfgrenze anschließt.

 

Bauplatz Dezember klein

Hochbetrieb im Dezember 2021 auf dem Bauplatz an der Pillinger Straße

 

Mit dem kleinen Bericht und den Bildnachweisen soll der lange Weg von der Wiese zum Baugebiet erzählt werden. Teile des Feldes waren früher eine Wiese, auf der Fußball gespielt wurde. Danach wurde es eine Schweineweide und später dann eine Pferdeweide.

Die Wiese gehörte dem Landwirt Xaver Mayer. Dieser baute Ende 50er/ Anfang 60er Jahre zusammen mit seinem Schwager Adolf Keil eine Holzbaracke auf. Neben der Baracke wuchsen schöne Birken und ein Kastanienbaum. Die Baracke hatte er in der Kaserne in Mitterharthausen abgebaut und bei ihm zuhause neu errichtet. Hier stellte er einen Teil seiner landwirtschaftlichen Maschinen unter (Pflug, Heuspinne, später Kartoffelvollernter, Heupresse, Walze usw. Diese Baracke stand bis Ende der 80er Jahre.

Die Baracke hatten natürlich auch die Buben für sich entdeckt. Hier wurde in den Ferien ein Lagerleben zelebriert. Man konnte von innen und von außen (über den Kastanienbaum) auf das Dach steigen, um Ausschau nach „feindlichen Gruppen“ zu halten. Der Innenraum war teilweise mit alten Ziegelsteinen ausgelegt. Unter denen konnten dann sehr gut so manche „Schätze“ vergraben werden. Der „Medizinmann Luk Zellmer“ hatte einen Ziegelstein in einen „Lättn“ getaucht. Als er getrocknet war ritzte er auf einer Seite „Krieg“ ein, auf der anderen Seite „Friede“. Wie er es auch machte, der Stein fiel immer so zu Boden, dass „Krieg“ war. Schon war es wieder soweit, dass man „feindliche Stämme“ angriff und so die Ferienzeit im Lager in der Holzbaracke verbrachte.

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Das Bild zeigt die eingezäunte Schweineweide und die Holzbaracke links

 

Fußballplatz kl

Luftaufnahme von 1969 vom Baugebiet

 

An der Baracke war in weißer Farbe der Schriftzug "SC Oberharthausen" angebracht.

Das folgende Bild zeigt den SC Oberharthausen um 1947:

 

SC Oberharthausen

von links stehend: Hubert Zellmer, Bergmann Karl, Späth Alfons, Bergmann Josef, 
Hans Böhm, Stadler Wick, Thumm Herbert, Lebschie Otto, Fritz Rienmüller, Schießl Hans
sitzend : Willi Lachenschmidt

 

Ich erinnere mich noch an ein Fußballspiel Oberharthausen gegen Pilling hier auf dieser Wiese. Das Spiel ging gnadenlos verloren, weil bei Pilling der Faltermeier Mane mitspielte. Manfred war ein begnadeter Fußballspieler und spielte damals schon alle in Grund und Boden. Er wurde einer der besten Fußballer, die je beim SV Perkam gespielt haben.

 

Später dann zäunte der Xare die Wiese ein und machte daraus mehrere Schweineweiden.

 

sauweide

Sauweide Mayer Xare

 

bäbe hochstand

„Bäbe“ der Ziegenbock auf seinem „Hochstand“; im Hintergrund eine Sauhütte;

links das Grundfest der ehemaligen Holzbaracke

 

Als sich die Tochter Mia Mayer ein Pferd anschaffte, wurde ein Teil der Schweineweide eine Pferdeweide. Auch der Geissbock „Bäbe“ vergnügte sich jahrelang auf der Weide.

 

2010 kam der Hochwasserschutz für das Dorf

 

2010 war es dann, dass Oberharthausen einen Hochwasserschutz beantragte und auch bekam. Die Planungen gingen zum Schutz gegen ein 100 jähriges Hochwasser. Betroffen war dabei auch die Pferdeweide. Es wurde ein offener Graben entlang der Straße durch die Weide gezogen. Dabei stand genau die alte Schweinehütte, die inzwischen zu einem Pferdeunterstand umgebaut war, im Wege.

 

Hütte abgebrochen

Abriß der alten Sauhütte/ Pferdeunterstand

Bum fällen

Bäume werden gefällt

 

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Archäologische Grabungen wurden durchgeführt

 

graben einmessen

Graben wird eingemessen

 

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Das Pferd „Maxl“  und der  Geißbock"Bäbe" bekamen dann eine wunderbare Weide mit einem neuen Unterstand
(Bild von 2016)

 

Maxl und Bäbe

 Maxl und Bäbe auf der grünen Weide

 

 

Das Baugebiet wird geplant

 

Es begannen die Planungen für ein Baugebiet in Oberharthausen. Als Baugebiet wurde 2016 die Pferdeweide und ein Stück Acker daneben erworben. Die Stadt Geiselhöring wollte für die Oberharthausener Jugend eine Möglichkeit schaffen, dass sie im Heimatort ansässig werden können. Das Angebot der Stadt Geiselhöring war allerdings für die Bauwilligen zu teuer. So wurden die 8 Parzellen an auswärtige Interessenten nach einem Punkteschema verkauft.

 

Bebauungsplan3

 

 Entwurfsplanung vom 5.12.2018

 

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Am 15.04. 2019 erfolgte bereits die grobe Einmessung des Bauplatzes durch Mitarbeiter

von der Firma Fahrner und dem Planungsbüro Bachmann und Peter

 

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Spatenstich für das Baugebiet am 3.6.2019

Zeitung

 

05.06.2019 Zeitungsbericht Elisabeth Ammer

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2. Teerung am 30.09.2019

 

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Laberzeitung 14.6.2019

 

Laberzeitung vom 14.9.2019 von Alois Hauner 

 

 

Das Baugebiet Oberharthausen bekommt einen Straßennamen

Straßenbenennung

 

10.10.2019 Straubinger Zeitung 

 

 

 Die Bauplätze werden vom Vermessungsamt am 14. 10. 2019 eingemessen

 

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14.10.2019 Mitarbeiter vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung:

von links die Herren Kammermaier, Zellmer und Wagner

 

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Der Riesenbärklau wuchs auf dem Baugebiet 

 

Bärklau 1

Bärklau 2

 

Der giftige Riesenbärenklau hat auch bei uns Einzug gehalten. Man sieht ihn manchmal mannshoch an Bächen oder Rinnsalen stehen. So ist er auch durch Einschleppung  bis in unser Baugebiet in Oberharthausen gekommen. Der Besitzer der betroffenen Parzelle hat nun die professionelle Entfernung durch den Maschinenring durchführen lassen. Die gleiche Firma hat vor ein paar Wochen die Entfernung auf Anordnung der Stadt Geiselhöring in Hirschling durchgeführt.

Mit dem Gerät des Maschinenrings arbeitet man, indem man mit einer scharfen Metalllanze das auf 95 bis 100 Grad Celsius erhitzte Wasser direkt in den Wurzelbereich der Pflanze gießt. Dadurch werden die Wurzeln geschädigt, sodass die Pflanze abstirbt.

Eigentlich stammt er aus dem Kaukasus, der Riesen-Bärenklau, im Volksmund auch als Herkulesstaude bekannt. In den letzten Jahren kam es vielerorts zu einer massenhaften Ausbreitung dieser gefährlichen Pflanze, die mehr als drei Meter hoch werden kann. Gefährlich ist sie deshalb, weil sie photosensibilisierende Substanzen bildet, die bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht zu Hautrötungen bis hin zu Verbrennungen und schweren allergischen Reaktionen führen können.

 



Die Bauarbeiten beginnen 

 

 

 auf Parzelle 4....

 

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1. Haus fertig

 

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dann folgte die Bebauung von Parzelle 5..

 

 

 Parzelle 5

 

 

 

 

 

Dach decken 5

 

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Parzelle 5 fertig

 

Bau auf Parzelle 3 ...

 

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die Bebauung von Parzelle 1 beginnt....

 

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Parzelle 1

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Bauarbeiten für Parzelle 6 beginnen...

 

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Es hat sich in diesem Jahr viel im Baugebiet Oberharthausen getan. Die Häuser sprießen nur so aus dem Boden. Die Parzellen 4 und 5 sind schon bezogen. Ins Haus der Parzelle 3 wird wohl heuer auch noch eingezogen werden. Das Haus in Parzelle 1 ist im Rohbau fertiggestellt und auf Parzelle 6 wird noch fleißig gemauert. Wir werden sehen wie weit es die Witterung zuläßt.

Die Dorfgemeinschaft heißt all die neuen "Oberharthausener" herzlich willkommen! Wir hoffen dass sich alle in unserem Dorf wohlfühlen und dass sie eine wunderbare Zukunft bei uns haben!

 

Gang durch die "Pillinger Straße" im Dezember 

 


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 Sonnenaufgang Baugebiet

 


 

 

 

 


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