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Feldkreuze

 

 

 Feldkreuz Hierlbach

Das Kreuz ist unser Hoffnungsstern,
im Kreuz allein ist Segen.
Drum pflanzen wir das Kreuz so gern
auf allen unseren Wegen

(Feldkreuz in Ausserfern, Tirol)

 

Gerade Wegekreuze sind ein besonderes kulturelles Erbe, das es zu erhalten und zu pflegen gilt. Sie sind ein Zeichen früherer Volksfrömmigkeit, Erinnerung an persönliche Schicksalsschläge, Mahnung an die kommenden Generationen oder auch ein schlichter Ausdruck von Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer. "Der heutige Mensch, so sagt man, sei nur an den Erfordernissen des Tages interessiert, ihn kümmere die Vergangenheit wenig"

Vielfältig sind die Gründe, die zur Errichtung der Kruzifixe geführt haben. Nicht nur motiviert durch Krieg, Hunger und Not. Die Wegkreuze erinnern an den plötzlichen Tod, der die Menschen durch Unfall, Schlaganfall oder gar durch Mord und Totschlag und kurz nach dem zweiten Weltkrieg durch Explosion getroffen hat. Manche Familien, die im Krieg Gefallene und Vermisste beklagen mussten, ließen ein Kreuz aufstellen. Andere Wegkreuze wurden aufgestellt zum Dank für Gebetserhörungen wegen eines Gelübdes, für die glückliche Heimkehr aus dem Krieg und aus der Gefangenschaft, für den glücklichen Ausgang einer Krankheit, für die Geburt eines Kindes, für das gute Überleben vor Kriegszeiten, die glückliche Vollendung des Hausbaues, für Abwendung von Krankheit und Not. Sie wurden aber auch aufgestellt, um vor Gewitter, Hagelschlag und Unwetter geschützt zu sein. Bei den Votivkreuzen dürfte der Stifter auch an sein eigenes Seelenheil gedacht haben.

Andere Flur- Wegkreuze wurden unabhängig von ihrem ursprünglichen Zweck als Segensstationen bei Prozessionen und Wallfahrten angesehen. Da man dem Kreuz Schutz- und Abwehrkraft zusprach, suchten die Gläubigen auf Flurumgängen mit dem Allerheiligsten bei ihm Zuflucht vor Unwettern. Einige Wegkreuze wurden auch als Andachtskreuze zur Ehre Gottes aufgestellt. Oft waren sie aber auch ein einfaches Orientierungszeichen bei der Wanderung.
(Quelle:Donaukurier)

 


 

Wir im Gemeindegebiet Oberharthausen haben 5 Feldkreuze. In der ganzen Pfarrgemeinde Perkam sind es an die 40 Feldkreuze.

 

Lageplan Feldkreuze Pfarrei

 

Lageplan der Feldkreuze in der Pfarrei

 

Lageplan Feldkreuze Pfarrei mit Bild

 

Lageplan der Feldkreuze in der Pfarrei mit Bild

 


 

Predigt eines Schwäbischen Pfarrers an das Landvolk im Jahre 1867

zum Thema Feldkreuze

 

Feldkreuze sind einfache Kreuze, oder sie enthalten das Bildnis oder auch die Leidenswerkzeuge des gekreuzigten Heilandes. Die katholische Kirche hat es nie befohlen, solche Kreuze zu errichten, hat es aber allzeit erlaubt als einen Ausdruck der Frömmigkeit und Gottesliebe.


1) Gott gib überall und in Allem die Ehre!

Was will Derjenige, welcher auf seinen Äckern und Wiesen ein Kreuz errichtet, wohl Anderes, als die ganze lebende und leblose Natur zum Lobe Gottes aussondern, wie schon beim Propheten (Dan. 3.) geschrieben steht: „Ihr Berge und Hügel, Tau und Reif, Eis und Schnee, Blitz und Wolken, Gras und Blumen, ihr Vögel des Himmels, kommet, lobpreiset den Herrn!" Jedes Feldkreuz, welches wir draußen auf Flur und Feldern erblicken, ruft uns gleichsam zu: „Nicht bloß in der Kirche und zu Hause, sondern auch draußen aus Feld und Au gib Gott die Ehre, trag und verherrliche Gott in deinem Herzen!" —

Der heilige Gregor von Nazianz war einer der Ersten, der aus seinem Landgute ein Kreuz errichten und an dasselbe die Worte hinschreiben ließ:

„Alles meinem Gott zu Ehren,
Meine Lieb' und Glaub' zu mehren."

Andere frommgläubige Christen machten es ihm nach und ließen gleichfalls Feldkreuze errichten, um dadurch die Ehre Gottes und des gekreuzigten göttlichen Heilandes zu befördern. Diese Ehre wird kundgegeben durch Hutabziehen, Hauptneigen, kurzes Gebet, ja sogar durch Küssen des Kreuzes; denn hierdurch sagt man nichts anderes, als: „O Herr! ich danke dir inniglich für das am Kreuze vollbrachte Werk; ich will täglich mit dir mein Kreuz tragen aus Liebe zu dir."

2) Alle Hilfe kommt vom Herrn.

Das Feldkreuz erinnert an das Erntegebet: „Herr Himmels und der Erde! Alles steht in deiner Hand; du kannst uns deinen Segen geben oder entziehen." —

Was der Psalmist betet  ist ausgedrückt am Feldkreuze. Jesus hat Segen für Menschen und Natur durch seinen Kreuzestod erworben; darum:

Lasset die Schwärmer schwärmen und schreien,
Ohne die Gottheit kann Nichts gedeihen.

Am Kreuze brach Jesus die Macht des bösen Feindes; wo dieser ein Kreuz sieht, da geht er nicht hin, da macht er einen Umweg.

Als Christophorus noch ein Heide war, wollte er mit seiner Starke in den Dienst des Stärksten treten. Da begegnete ihm der böse Feind als schwarzer Reiter und sagte: „Mir diene; ich bin der Stärkste." Hieraus kamen sie an eine Straße, an der ein Kreuz stand. Als der Böse dies sah, machte er einen Umweg. Christophorus fragte, warum er das tue? Und der böse Feind antwortete: „Am Wege dort steht ein Kreuz; ich fürchte es und muss ihm allezeit ausweichen." — „So gibt's also noch einen Stärkeren, als du bist;" entgegnete Christophorus, „da diene ich dir nicht, sondern diesem Stärkeren." Und er wurde Christ. Alle Hilfe kommt vom Herrn.

3) Gott sei überall und in Allem der Dank!

Wenn der Katholik seine Felder durchgeht und Umschau hält, so wird er ergriffen von des Herrn Macht und Güte, die ihn und die Seinigen schon so viele Jahre so väterlich erhält, und er ruft mit dem Psalmensänger aus „Ein Denkmal will ich aus meinen Wiesen und Äckern dem Herrn errichten, aus dass Alle, welche diese Flur betreten, Gott mit mir danken; aber ein besseres Denkmal weiß ich wohl nicht, als das Kreuz, von dem ausgeht Gottes unendliche Güte und Menschenfreundlichkeit." — Gott sei in Allem der Dank, in Haus und Hos, in Feld und Au! Solches sagt das Feldkreuz dem Verstande. —

 

4) Bet' und Arbeit', Gott hilft allzeit. —

Soll die Arbeit gesegnet und für den Himmel verdienstlich sein, so muss sie mit Gebet verbunden werden. Und ist man in Kirche und zu Hause gemahnt worden dazu, wie leicht kommt draußen diese Mahnung abhanden? Da kommt man hinaus aus den Acker; hier ist die Arbeit, und von ungefähr fällt der Blick aufs Feldkreuz; dieses zeigt den göttlichen Heiland, der jede Arbeit mit Gebet begonnen, der mit beiden ausgestreckten Armen für dich betet. Wird da nicht, so oft bei deiner Arbeit dir das Kreuz in die Augen fällt, der Ausruf deinem Munde entströmen: „Nun in Gottes Namen!"

Die Arbeit wird schwer; es möchte sich Missmut einstellen; das Feldkreuz zeigt dir Jesu, der die Feldarbeit so lieb hatte, dass er Gleichnisse davon hernahm, zeigt Jesu, der sich ja zu Tode gearbeitet hatte für dein Seelenheil! Dies wird Mut und Kraft geben und dich stärken durch den Gedanken: „Ich arbeite Jesu zu lieb; und so bin ich ein Taglöhner, eine Tagelöhnerin Jesu Christi, ein Diener, eine Magd des Herrn."

5) Mich nie betrüb', Allzeit mich lieb'.

Neigung und Einladung zum Bösen gibt es nicht bloß zu Hause und in den Straßen des Dorfes und der Städte, sondern auch aus offenem Felde, aus Bergen und in Tälern. — Da ist es gewiss äußerst heilsam, ein Feldkreuz zu sehen; denn dies spricht zum Herzen: „Mich nie betrüb!"

Selbst dem Ausgelassenen ist es doch etwas unbequem, im Angesichte, vor den Augen Jesu, des Gekreuzigten, ehrlos zu sein. Dem Flucher ruft es zu: «Höre aus! sieh, ich bin das Zeichen des Menschensohnes, das du einst in den Wolken des Himmels sehen wirst, wenn ich komme zu richten; dort wirst du nach deinem Munde verdammt werden; wenn du fluchest, wird der Fluch über dich und dein Haus kommen." — Dem, der schamlose Reden führen will, spricht das Feldkreuz das Wort: „Höre aus! es schaut und hört dir Der zu, der gesagt hat: „Wehe Dem, der Ärgernis gibt; es wäre ihm besser ...

6) Sieh an mein Kreuz und Schmerz; Mit Geduld gib mir dein Herz! —

Dass Jeder von uns sein Kreuz, sei es ein kleines oder großes, ein selbst gemachtes oder von Andern bereitetes — dass Jeder dieses sein Kreuz täglich geduldig Jesu nachtragen soll, das wissen wir wohl; allein wir vergessen es so gerne; wir bedenken nicht, dass still sein Kreuz tragen so viel heißt als: Mitleid mit Jesus haben, dass für das Kreuz eine Krone in Bereitschaft steht. Daran nun erinnert uns vergessliche Menschen das Feldkreuz. — Im letzten italienischen Kriege fuhr ein Wagen voll kranker Soldaten aus der Straße dahin. Einer, den es fror, hinkte hinter dem Wagen ganz traurig einher. Da führte der Weg an einem Feldkreuze vorbei; voll Wehmut im Herzen kniete sich der arme Soldat vor demselben nieder; alsbald rollte eine Träne in seinen Bart, und nach einigen Augenblicken stand er aus und ging nun frohgemut dem Wagen nach. Dieses Feldkreuz muss dem kranken Soldaten Etwas ins Herz von Trost und Hilfe hineingesagt haben; vielleicht:

»Sich an mein Kreuz und Schmerz,

Mit Geduld gib mir dein Herz!"

So ist unsere heilige Religion eine gute, ja die beste Freundin von uns Allen, die uns überall mahnend, bittend und tröstend zur Seite steht, überall hin uns begleitet, dass all unser Tun und Lassen gottgefällig werde. — Erinnert euch doch draußen beim Anblicke des Feldkreuzes an das Gehörte und denket öfter hiebet: Wir kommen ja auch Alle früher oder später auf ein Feld, aus einen Acker, aus den Gottesacker; da wird uns auch ein Feldkreuz ausgerichtet, und bei der Auferstehung werden wir dann ausrufen: „Wahrlich, der Herr macht Alles wohl!" — Amen.


 

1.Feldkreuz in Richtung Hierlbach – Abzweigung Feldweg Richtung Alburg

 

 

 Feldkreuz Hierlbach

Geschichte:

1848 brannte der Grollhof in Kay ab,

der Hof wird ausgesiedelt und auf dem

Harthausener-Feldacker neu erbaut

(seit 1858 amtlich genehmigter Name

Grollhof)

Die Aussiedlerfamilie Groll von Grollhof 

erbaute das Kreuz zwischen den bei den

Linden an der Geiselhöringer Straße an

der Einmündung der Straße von Oberhart-

hausen kommend bei Ringenberg.

 

                kreuz hierlbach Standort

 

P1040067a   

           Feldkreuz stand zwischen den beiden Linden beim Ringenberg

 

Am Donnerstag, den 23. 09. 2010, wurde nach dem Abendgottesdienst das Feldkreuz am Hierlbacher Weg gesegnet. Das Feldkreuz stand ursprünglich zwischen den beiden Linden an der Straße nach Straubing beim Ringenberg und wurde seinerzeit an dieser Stelle von Joseph Groll von Grollhof errichtet. Die Linden und das Kreuz mußten dann aber wegen der geplanten Abbiegespur weichen. Nun suchte man nach einem neuen Platz, um das Feldkreuz wieder zu errichten. So fand man den Ort an der Weggabelung Richtung Hierlbach und den Feldweg Richtung Alburg als geeignet.

Da dieses Feldkreuz aber auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, und zudem durch ein Auto beschädigt worden ist, mußte es umfassend saniert werden. Aigner Sepp nahm sich als erster dem Werk an, und strich das Holzkreuz neu und reinigte auch den Steinsockel gründlich mit dem Dampfstrahler. Mesner Hans Schmaißer und Kirchenpfleger Uli Aigner bestellten dann bei der Firma Deser in Konzell eine Einlegeplatte aus Marmor mit der Gravur: "Gott schütze unsere Fluren 2010". Danach stellten sie das Kreuz am Bestimmungsort auf. In der Zwischenzeit wurden von der Kirchenmalerin, Frau Ramsauer aus Geiselhöring, die Tafel mit der Aufschrift: "Gelobt sei Jesus Christus" und die Jesusfigur neu bemalen. Als nun alle Arbeiten abgeschlossen waren, lud die Kirchenverwaltung die Bevölkerung zu der Segnung ein.

Nach dem Abendgottesdienst zog von der Kirche aus ein Zug von ca. 40 Gläubigen mit Fackeln durch das Dorf in Richtung Feldkreuz. Dort angekommen weihte Herr Pfarrer Bock das Feldkreuz, und es wurden dazu auch Lieder gesungen. Ortssprecher Uli Aigner bedankte sich bei den Bürgern und Herrn Pfarrer Bock für die Teilnahme und Durchführung der Segnung. Einen besonderen Dank sprach Uli Aigner den Spendern aus, da so eine Restaurierung ja auch mit Kosten verbunden war. So war es Aigner Hans von Grollhof, Sepp Aigner, ein ungenannter Spender und die Ortsvereine, die sich die Kosten untereinander aufteilten. Auch fand er Dankesworte für Sepp Aigner und dem Mesner Hans Schmaißer für ihren Einsatz und Arbeit rund um die Aufstellung des Kreuzes.

Nach der Weihe zog der Fackelzug zurück ins Dorf und es wurde mit dem Herrn Pfarrer eine kleine Einkehr im Gemeinschaftshaus gehalten.

Auch die Dorfgemeinschaft Oberharthausen möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, ganz besonders bei Ortssprecher Uli Aigner, der die ganze Koordination von Anfang bis zum guten Schluß übernommen hat.

Es spricht aber wieder einmal für unser Dorf, daß auch hier uneigennützig und zum Wohl der Allgemeinheit zugepackt wurde. Dieses Bemühen um das Feldkreuz spiegelt die Grundwerte des Dorfes wieder, die in einer christlichen Weltanschauung verwurzelt ist. Und so war es auch dieses mal wieder, als man das alte Feldkreuz renovierte, und in einem würdevollen Rahmen segnete. Man vertraut auf unserern Herrgott, daß er die Fluren und Menschen beschützt, und bezeugt dies mit dem Feldkreuz.

Unser Herrgott hat jetzt ein schönes Plätzchen bekommen, eingerahmt von schattigen Sträuchern, und einladend für alle die vorübergehen, um kurz innezuhalten und ein kleines Gebet zu sprechen.

 

Aigner Sepp

 

Aigner Sepp reinigt den Sockel

 

Uli und schmaißer

Uli Aigner und Johan Schmaißer befestigen die Platte am Sockel

 

FK Hierlbach Gelobt sei Jesus Christus   FK Hierlbach Gott schütze

 

Fackelzug1

Die Dorfgemeinschaft zieht in einem Fackelzug von der Kirche zum Feldkreuz

 

Weihe Feldkreuz

Pfarrer Edmund Bock weiht das Feldkreuz 

 

Gruppenbild

Gruppenbild der Kinder mit Pfarrer Edmund Bock

nach der feierlichen Weihe des Flurkreuzes


 

2. Feldkreuz am Harthausener Bach - Feldweg Richtung Alburg


FK Altbach3   

Geschichte:

Die Familie Schmaißer stellte dieses Flurkreuz nach

der Flurbereinigung zwischen zwei Kastanienbäumen

am Harthausener Bach auf Höhe desWeinbergs auf.

 

Es trägt die Aufschrift:

 

Errichtet von der Familie Schmaißer

Gott segne unsere Fluren

Flurbereinigung  1959 – 1964

Gebietsreform Geiselhöring-Straubing

 

 

FK Altbach1

   Josef und Hannes Aigner stellen            das Flurkreuz wieder auf

FK Altbach2 

   Josef und Hannes Aigner stellen            das Flurkreuz wieder auf

FK Altbach

 

Das Feldkreuz eingerahmt von zwei Kastanienbäumen

 

FK Altbach 4a

 

Standort Feldkreuz im Altbach

 


 

3.Feldkreuz am Weg zum Grollhof

 

Feldkreuz Grollhof kl 

Inschrift Kreuz:

Herr segne unsere Fluren


Gelobt sei Jesus Christus

Geschichte:

Wer das Kreuz an dieser Stelle erbaut
hat ist nicht mehr bekannt.

Früher wurde von der Familie Aigner von
Grollhof  beim Flurumgang ein Altar auf-
gebaut. Die Oberharthausener
sind dann
bis zu dem Feldkreuz gepilgert. Hans Aigner
sagt, dass früher der Altar im Hof vom
Aigner von Grollhof war. Aber dann verkürzte
man den Weg bis zum Feldkreuz. Auf dieser
Straße fuhr man früher nach Straubing, oder
trieb die Ochsen zum Markt. Möglich dass in
früherer Zeit hier auch ein Unglück stattge-
funden hat.

                       Urposition Grollhof 

In der Urpositionskarte von 1860 stand das
Kreuz auf der anderen Seite des Weges. Es
waren zu der Zeit dort nasse Wiesen oder
sogar ein stehendes Wasser (man sagte zu
der Gegend auch „Seeweiher“)

 


 

4.Feldkreuz am Pillinger Weg

 

 FK Pillinger Weg Geschichte:

Das Feldkreuz wurde von Georg Wallner für
seine verstorbene Frau Maria
errichtet,
vom jetzigen Standpunkt ca. 100 Meter
Richtung Oberharthausen. Das Kreuz
stand in einem Kirchenfeld. Nach der Arron-
dierung und Flurbereinigung hatte der Xaver
Wallner das Feld, der dann dan Kreuz zweimal
versetzte. Er errichtete es auch an den  jetz-
igen Standort auf Gemeindegrund. Letzte Re-
novierung wurde von Xaver Mayer senior und
junior durchgeführt.

          FK Pillinger Weg Standort 1
 

 Die Aufschrift der Steinplatte:

"Gott segne unsere Fluren"  wurde von Xaver Wallner nachträglich eingesetzt. Vorher war eine Platte mit den Angaben zu Frau Maria Wallner eingesetzt. Bei dem Sockel soll es sich um einen Grabstein handeln.


 

5. Feldkreuz Kassellohe

 

Wild Karl3kl 

Geschichte:

Das Feldkreuz wurde 1953 bei der Arrondierung
von seinem alten Platz auf Gemeindegrund 
(Nähe Stadl Schmaißer am Feldende bei der
Straße nach Oberholzen) nach oben in die
Kassellohe versetzt.

 FK Wild Kassellohe

Im Zuge des neu geregelten Datenschutzes ist es heutzutage nicht mehr leicht, an kirchliche Daten von Personen zu kommen. So dürfen z.B. die Taufen der Kinder aus den altenTaufbüchern nur dann frei gegeben werden, wenn der Eintrag über 100 Jahre alt ist, oder man das Einverständnis bei der betreffenden Person angefragt hat (Festlegung der Kirche). Genauso ist es mit den Verstorbenen in den Sterbebüchern. Die Daten von Oberharthausener Bürgern, die nach 1951 gestorben sind, konnten noch vor diesem neuen Datenschutzgesetz von der Pfarrei Perkam besorgt werden. Die Verstorbenen vor 1951 sind im Sterbebuch in der Pfarrei Atting festgehalten. Die Filialkirche war bis 1951 an die Pfarrei Atting eingegliedert, und kam dann ab 1951 zur  Pfarrei Perkam.

Herr Pfarrer Peter Häusler aus Atting gab dankenswerter Weise das Sterbebuch von 1868 bis 1951 zu meiner Einsichtnahme frei. Ein herzliches Vergelt´s Gott dafür.

Pfarrer Peter Häusler für HP

 

Pfarrer Peter Häusler von Atting

 

Es konnten nun die Verstorbenen Oberharthausener bis zum Jahre 1868 ermittelt werden. Es wurde daraus eine kleine Grafik erstellt, welche die Sterblichkeit in dieser Zeit, vor allem der Kinder, veranschaulichen soll (siehe weiter unten).

Die verstorbenen Soldaten sind in der Statistik nicht berücksichtigt, ebenso gab es keine Eintragungen für die Opfer des Bombenangriffes in Oberharthausen. Übertragungsfehler mancher Namen, Jahres-und Altersangaben mögen verziehen werden, weil die Eintragungen teils mit Feder und Tusche in altdeutscher Schrift verfasst wurden, und auch teilweise unleserlich waren.

Aber insgesamt konnten die Daten schon erhoben werden, so dass man einen Überblick über die verstorbenen Oberharthausener der letzten 150 Jahre erhalten kann. Die Daten ab 1951aus der Pfarrei Perkam wurden ja schon separat in der Homepage veröffentlicht ( auch mit Sterbebildern im link). Sie wurden hier in der laufenden Liste der Vollständigkeit halber dazugenommen.

Für die Jahre vor 1868 müsste im Archiv in Regensburg vor Ort nachgesehen werden. Ich denke aber, dass ein Rückblick über 150 Jahre als Überblick und Zuordnung der Familien in Oberharthausen genügt. 

 


 

                                    Verstorbene von Oberharthausen seit 1868

                                                     Pfarrei Atting

 

 

Vorname

Name

gestorben

Alter

 
           

1

Karolina

Zink

26.06.1868

3 Monate

 

2

Maria

Zink

17.06.1868

3,5 Jahre

 

3

Michael

Niedermeier

08.08.1868

4 Jahre

 

4

Sebastian

Krieger

13.08.1868

13 Monate

 

5

Johann

Bauer

24.08.1868

7 Jahre

 

6

Andreas

Bogenberger

20.12.1868

78 Jahre

 

7

Anonymus

Quelle Gräfl.

keine Angaben

1/4 Stunde

 

8

Ludwig

Ammer

29.01.1869

10 Jahre

 

9

Katharina

Sachs

21.06.1869

28 Jahre

 

10

Anna

Grötschl

10.10.1869

32 Jahre

 

11

Jakob

Bogenberger

14.10.1869

17 Wochen

 

12

Magdalena

Huber

03.11.1869

66,5 Jahre

 

13

Sophie

Wimmer

14.12.1869

18 Tage

 

14

Katharina

Schmaißer

23.01.1870

30 Wochen

 

15

Franziska

Wagner

03.04.1870

33 Jahre

 

16

Anton

Schachtner

28.09.1870

16 Tage

 

17

Josef

Krieger

29.11.1870

31 Jahre

 

18

Ludwig

Wild

22.12.1870

2 Jahre

 

19

Jakob

Kramer

04.02.1871

0,5 Jahre

 

20

Sebastian

Kreß

17.04.1871

1 Jahr

 

21

Alois

Kreß

17.04.1871

10 Monate

 

22

unbekannt

Wimmer

06.05.1871

10 Tage

 

23

Katharina

Schmaißer

30.05.1871

8 Monate

 

24

Johann

Luger

13.07.1871

3 Monate

 

25

Ludwig

Zink

15.09.1871

14 Tage

 

26

Maria

Zink

17.01.1872

33 Jahre

 

27

Katharina

Blaß

10.04.1872

1 Jahr

 

28

Josef

Hammerschmied

07.05.1872

76 Jahre

 

29

Xaver

Bogenberger

06.07.1872

9 Monate

 

30

Therese

Kreß

28.10.1873

10 Wochen

 

31

Walburga

Graßl

13.12.1873

64 Jahre

 

32

W.

Wimmer

02.01.1873

tot geboren

 

33

Georg

Englberger

27.04.1873

65 Jahre

 

34

Josef

Ammer

17.05.1873

6 Monate

 

35

Johann

Schmaißer

26.07.1873

3 Monate

 

36

Jakob

Bogenberger

23.08.1873

2,5 Monate

 

37

Wolfgang

Kreß

22.09.1873

81 Jahre

 

38

Josef

Englberger

13.11.1873

8 Wochen

 

39

Anna

Bogenberger

28.02.1874

67,5 Jahre

 

40

Maria

unbekannt

31.05.1874

34 Jahre

 

41

Sophie

Zink

10.06.1874

6 Monate

 

42

W.

Wild

01.07.1874

tot geboren

 

43

Michael

Ehrding

20.11.1874

11 Jahre

 

44

Theresia

Kreß

09.03.1875

38 Jahre

 

45

Katharina

Kehl

26.03.1875

47 Jahre

 

46

Maria

Englberger

30.04.1875

10,5 Monate

 

47

Simon

Bras

06.12.1875

14 Tage

 

48

Johann

Aigner

07.01.1876

4 Monate

 Grollhof

49

Kreszenz

Gröschl

09.01.1876

2 Tage

 

50

Lorenz

Schaflinger

18.01.1876

89 Jahre

 

51

Karolina

Reif

23.01.1876

4 Monate

 

52

Simon

Karl

31.03.1876

67 Jahre

 

53

Wendolin

Späth

04.05.1876

83 Jahre

 

54

Helena

Sachs

03.06.1876

3 Wochen

 

55

Anna

Niedermeier

21.08.1876

3 Jahre

 

56

Helena

Blas

22.08.1876

11 Wochen

 

57

Xaver

Aigner

10.10.1876

6 Wochen

 

58

Therese

Wild

11.02.1877

29 Tage

 

59

Simon

Bras

14.02.1877

6 Tage

 

60

Anna

Sax

08.03.1877

3 Wochen

 

61

Theresia

Wild

17.03.1877

3 Wochen

 

62

Johann

Gröschl

31.03.1877

7 Jahre

 

63

Johann

Wild

16.06.1877

4 Monate

 

64

Jakob

Sax

28.07.1877

8 Wochen

 

65

Magdalena

Luger

09.08.1877

72 Jahre

 

66

Sebastian

Wild

21.09.1877

76 Jahre

 

67

Karolina

Schmaißer

20.11.1877

2 Jahre

 

68

Franziska

Englberger

14.01.1878

29 Jahre

 

69

Josef

Stelzl

08.03.1878

1 Jahr

 

70

Josef

Englberger

13.03.1878

9 Wochen

 

71

Franz

Zink

03.05.1878

6 Monate

 

72

Karolina

Stelzl

14.09.1878

3,5 Monate

 

73

Xaver

Aigner

16.05.1878

16 Tage

 

74

Peter

Zink

21.02.1879

46 Jahre

 

75

Hedwig

Reif

10.06.1879

1,5 Jahre

 

76

Maria

Maier

25.09.1879

15 Tage

 

77

Katharina

Bogenberger

03.02.1879

7 Wochen

 

78

Josef

Reif

23.12.1879

11 Jahre

 

79

Ludwig

Gröschl

25.06.1880

10 Monate

 

80

Therese

Sax

12.01.1881

16 Wochen

 

81

Anna

Sax

10.02.1881

31 Jahre

 

82

Josef

Luger

02.05.1881

82 Jahre

 

83

Karolina

Sachs

06.05.1881

1 Jahr

 

84

Therese

Aigner

26.05.1881

12 Wochen

 

85

Philomena

Gröschl

12.08.1881

11 Wochen

 

86

Philomena

Wild

16.09.1881

8 Wochen

 

87

Therese

Zirngibl

27.11.1881

55 Jahre

 

88

Therese

Mayer

14.02.1882

11 Tage

 

89

Karl

Aigner

25.02.1882

1 Monat

 

90

Johann

Englberger

11.03.1882

11 Tage

 

91

Therese

Bras

27.03.1882

29 Jahre

 

92

Maria

Gröschl

03.06.1882

8 Jahre

 

93

Johann

Sachs

11.07.1882

12 Wochen

 

94

Philomena

Wild

17.07.1982

8 Monate

 

95

Anonymus

Semmelbauer

25.10.1882

1/4 Stunde

 

96

Hagen

Wild

26.12.1883

12 Wochen

 

97

Jakob

Brand

28.12.1883

73 Jahre

 

98

Barbara

Sax

22.04.1883

76 Jahre

 

99

Josef

Kehl

07.05.1883

66 Jahre

 

100

Katharina

Bogenberger

01.08.1883

12 Jahre

 

101

Franz

Wild

15.11.1883

16 Tage

 

102

Katharina

Wild

17.12.1883

6 Tage

 

103

Silvester

Wagner

17.01.1883

28 Jahre

 

104

Anna

Wild

24.05.1884

1 Jahr

 

105

Sebastian

Sax

09.06.1884

4 Monate

 

106

Theresia

Aigner

19.06.1884

9 Wochen

 

107

Georg

Wild

18.11.1884

5,5 Jahre

 

108

Sebastian

Mayer

10.12.1884

4 Jahre

 

109

Kreszenz

Zens

26.12.1884

11 Monate

 

110

Theresia

Zens

30.12.1884

11 Monate

 

111

Theresia

Wild

05.01.1885

85 Jahre

 

112

Theresia

Schachtner

14.02.1885

83 Jahre

 

113

Mathilde, Rosina

keine Angabe

08.03.1885

2 Tage

 Zwillinge, Name unbekannt

114

Ludwig

Blaß

22.03.1885

1 Tag

 

115

Ludwig

Aigner

02.07.1885

8 Wochen

 

116

Josef

Greil

07.08.1885

82 Jahre

 

117

Jakob

Groß

19.08.1885

56 Jahre

 

118

Ludwig

Zens

31.10.1885

10 Wochen

 

119

Cäcilia

Englberger

18.04.1886

6 Jahre

 

120

Josef

Graßl

13.05.1886

74 Jahre

 

121

Sebastian

Sax

26.06.1886

3 Monate

 

122

Lambert

Aigner

25.10.1886

2 Monate

 

123

Anna

Bogenberger

26.02.1887

30 Jahre

 

124

Josef

Zellmer

03.07.1887

1 Monat

 

125

Maria

Sax

08.07.1887

7,5 Jahre

 

126

Maria

Danner

16.01.1888

66 Jahre

 

127

Georg

Weber

02.12.1889

1 Monat

 

128

Josef

Naber

05.12.1889

1/2 Stunde

 

129

Philomena

Klendrauer

29.07.1890

19 Jahre

 

130

Sophia

Sax

09.09.1890

7 Tage

 

131

Anna

Weber

05.07.1891

21 Tagte

 

132

Kreszenz

Blaß

07.07.1891

8 Jahre

 

133

Anna

Aigner

10.10.1891

2 Monate

 

134

Josef

Krieger

17.12.1891

8 Jahre

 

135

Wolfgang

Limbrunner

26.12.1891

21 Tage

 

136

Ottilie

Straßgütl

20.02.1892

64 Jahre

 

137

Ludwig

Schendamer

25.04.1892

14 Jahre

 

138

Sebastian

Hösl

29.04.1892

3 Monate

 

139

Therese

Fischer

26.05.1892

77 Jahre

 

140

Matthias

Zirngibl

23.09.1892

65 Jahre

 

141

Galina

Aigner

07.07.1893

17 Tage

 

142

Katharina

Bogenberger

01.12.1893

14 Tage

 

143

Alois

Zellmer

24.02.1894

2 Monate

 

144

Therese

Zellmer

28.03.1894

72 Jahre

 

145

Jakob

Sax

26.07.1894

16 Tage

 

146

Ignaz

Maier

27.08.1894

1 Monat

 

147

Anna

Aigner

01.09.1894

21 Tage

 

148

Josef

Gröschl

11.11.1894

22 Jahre

 

149

Johann

Bogenberger

16.12.1894

1/4 Stunde

 

150

Josef

Straßgütl

27.02.1895

73 Jahre

 

151

Katharina

Wild

25.08.1895

10 Jahre

 

152

Johann

Wild

13.03.1896

2 Monate

 

153

Josef

Wild

11.04.1996

55 Jahre

 

154

Johann

Wild

13.06.1896

64 Jahre

 

155

Anna

Weber

10.08.1896

22 Tage

 

156

Anna

Straßgütl

10.11.1896

4 Monate

 

157

Johann

Maier

04.01.1897

27 Tage

 

158

Anna

Bogenberger

15.04.1897

72 Jahre

 

159

Maria

Danner

31.07.1897

49 Jahre

 

160

Anna

Danner

28.09.1897

30 Jahre

 

161

Xaver

Aigner

08.03.1898

1 Tag

 Grollhof

162

Johann

Danner

14.04.1898

Frühgeburt

 

163

Georg

Weber

09.06.1898

keine Angabe

 

164

Margarethe

Späth

27.07.1898

1 Tag

 

165

Josef

Maier

08.07.1898

13 Jahre

 

166

Anna

Staudinger

22.07.1898

76 Jahre

 

167

Johann

Wild

20.12.1898

2 Monate

 

168

Jakob

Sax

09.03.1899

51 Jahre

 

169

Sebastian

Reif

26.04.1899

63 Jahre

 

170

Cäcilia

Weber

04.07.1899

14 Tage

 

171

Franziska

Meindorfer

29.08.1899

67 Jahre

 

172

Theresia

Zellmer

19.03.1900

6 Monate

 

173

Johann

Bogenberger

02.06.1900

36 Jahre

 

174

Margarethe

Sax

29.07.1900

15 Tage

 

175

Konrad

Zierer

02.08.1900

2 Monate

 

176

Maria

Bogenberger

08.03.1901

76 Jahre

 

177

Jakob

Bogenberger

15.07.1901

82 Jahre

 

178

Theodor

Loichinger

133.9.1901

1 Moant

 

179

Josef

Danner

30.03.1902

58 Jahre

 

180

Rupert

Krammer

18.04.1902

1 Monat

 

181

Karl

Loichinger

06.11.1903

2 Monate

 

182

Margot

Naber

17.06.1904

86 Jahre

 

183

Georg

Danner

23.07.1904

10 Monate

 

184

Ludwig

Reif

16.08.1904

1Monat

 

185

Maria

Bogenberger

08.05.1905

67 Jahre

 

186

Peter

Wild

17.05.1905

1 Monat

 

187

Josef

Steiger

23.08.1905

3 Monate

 

188

Bruno

Krammer

07.11.1905

70 Jahre

 

189

August

Loichinger

30.05.1906

9 Monate

 

190

Sebastian

Reif

01.06.1906

14 Tage

 

191

Peter

Wild

08.06.1906

2 Monate

 

192

Margarethe

Naber

24.07.1906

1 Jahr

 

193

keine Angabe

Krammer

13.02.1907

87 Jahre

 

194

Maria

Wild

28.06.1907

2 Monate

 

195

Jakob

Zach

11.01.1908

16 Tage

 

196

Josef

Danner

09.02.1908

80 Jahre

 

197

Josef

Englberger

06.08.1908

69 Jahre

 

198

Heinrich

Hollmer

23.12.1911

1 Jahr

 

199

Magdalena

Hammerschmied

28.07.1911

77 Jahre

 

200

Peter

Maier

27.02.1911

93 Jahre

 

201

Maria

Wallner

07.03.1912

28 Jahre

 

202

Johann

Wild

16.03.1912

18 Tage

 

203

Josef

Krinner

04.04.1912

1 Monat

 

204

Anna

Loichinger

06.12.1912

1/4 Minute

 

205

Martin

Blaß

27.05.1913

60 Jahre

 

206

Anaonymus

Wurm

03.10.1913

1/4 Stunde

 

207

Cäcilia

Englberger

22.11.1913

66 Jahre

 

208

Katharina

Schmaißer

09.01.1914

72 Jahre

 

209

Hans

Schmaißer

18.01.1914

83 Jahre

 

210

unbekannt

Reith

09.05.1914

67 Jahre

 

211

Helena

Luger

12.03.1915

60 Jahre

 

212

Philamena

Aigner

04.04.1915

60 Jahre

 

213

Johann

Bogenberger

24.05.1916

74 Jahre

 

214

Anonymus

 Semmelbauer

11.08.1916

2 Minuten

 

215

Franz

Mayer

18.01.1917

70 Jahre

 

216

Harras

Herrahgen

21.02.1917

47 Jahre

 

217

Anna

Semmelbauer

26.08.1917

18 Tage

 

218

 

Gröschl

10.01.1917

84 Jahre

 

219

Maria

Wacker

03.04.1918

46 Jahre

 

220

Matthias

Loichinger

07.12.1918

54 Jahre

 

221

Michael

Amann

12.02.1918

73 Jahre

 

222

Johann

Danner

18.03.1919

58 Jahre

 

223

Katharina

Gröschl

25.01.1919

78 Jahre

 

224

Anton

Naber

10.05.1921

62 Jahre

 

225

Katharina

Wild

24.05.1921

61 Jahre

 

226

Sophie

Semmelbauer

18.08.1921

14 Tage

 

227

   

19.09.1922

79 Jahre

 

228

Alfons

Gruber

10.05.1922

69 Jahre

 

229

Josef

Berger

07.06.1922

1,5  Jahre

 

230

anonymus

Gruber

10.12.1922

1/4 Minute

 

231

Josef

Stautner

18.07.1924

67 Jahre

 

232

Josef

Wild

08.10.1924

34 Jahre

 

233

Kreszenz

Mayer

21.11.1924

69 Jahre

 

234

Matthias

Zellmer

01.05.1924

64 Jahre

 

235

Adolf

Gruber

02.07.1924

2,5 Jahre

 

236

Cäcilia

Mayer

23.03.1925

11 Monate

 

237

Helene

Sax

22.04.1925

71 Jahre

 

238

anonymus

Schmaißer

26.05.1925

1 Minute

 

239

Therese

Sax

10.08.1925

8 Jahre

 

240

Barbara

Gruber

08.12.1927

84 Jahre

 

241

Franziska

Schütz

07.05.1927

2 Monate

 

242

Johann

Naber

11.10.1927

3 Monate

 

243

Katharina

Schmaißer

09.11.1928

89 Jahre

 

244

Frieda

Schütz

11.03.1929

3 Wochen

 

245

Wolgang

Gruber

01.05.1929

83 Jahre

 

246

Maria

Zellmer

29.07.1929

69 Jahre

 

247

Josef

Aigner 

27.01.1930

54 Jahre

 

248

Therese

Redl

04.02.1930

16 Jahre

 

249

Josef

Raith

28.05.1930

82 Jahre

 

250

Peter

Wild

02.07.1930

57 Jahre

 

251

Sebastian

Lachenschmidt

21.01.1931

74 Jahre

 

252

Anna

Kramer

04.09.1931

31 Jahre

 

253

Johann

Hösl

16.01.1933

76 Jahre

 

254

Johann

Schiesl

15.02.1933

59 Jahre

 

255

Ottilie

Gürster

23.06.1933

45 Jahre

 

256

Josef

Kramer

10.08.1933

37 Jahre

 

257

Katharina

Kramer

23.10.1933

66 Jahre

 

258

Anna

Zellmer

07.02.1934

18 Tage

 

259

Johann

Schiesl

12.04.1934

5 Tage

 

260

anonymus

Prebeck

03.10.1934

2 Minuten

 Grollhof

261

Jakob

Prebeck 

19.10.1934

17 Tage

 Grollhof

262

Alois

Muggenthaler

13.05.1936

49 Jahre

 

263

Johann

Bergmann

09.06.1936

11 Stunden

 

264

Barbara

Eichinger

27.09.1936

60 Jahre

 

265

Ludwig

Späth

14.12.1936

82 Jahre

 

266

anonymus

Loichinger

26.01.1937

2 Stunden

 

267

Rita

Loichinger

17.02.1937

24 Tage

 

268

Hans

Kerner

02.08.1937

73 Jahre

 

269

Josef

Wild

10.01.1938

73 Jahre

 

270

Jakob

Semmelbauer

29.08.1938

23 Jahre

 Pferd an Kopf getreten

271

Margarethe

Gürster

22.09.1938

86 Jahre

 

272

Maria

Hösl

02.06.1939

86 Jahre

 

273

Josef

Gürster

04.06.1939

89 Jahre

 

274

Richard

Schiesl

17.06.1940

6 Wochen

 

275

Franziska

Späth

16.10.1941

5 Tage

 

276

Ernestine

Wild

24.05.1942

2 Jahre

 

277

Karl

Loichinger

04.06.1943

76 Jahre

 

278

Maria

Semmelbauer

02.02.1943

63 Jahre

 

279

Theresia

Danner

19.09.1943

76 Jahre

 

280

Josef

Gruber

1943

gefallen

 

281

Xaver

Kreutl

1944

gefallen

 

282

 

Gruber

1941

gefallen

 

283

 

Semmelbauer

1939

gefallen

 

284

Hans

Schütz

07.02.1944

gefallen

 

285

Maria

Späth

10.03.1944

85 Jahre

 

286

Karolina

Schmaißer

25.08.1944

85 Jahre

 

287

Johann

Hösl

11.12.1944

6 Tage

 

288

Slawko

Nawaczki

10.03.1944

3 Wochen

 

289

Maria

Dachauer

02.05.1944

65 Jahre

 

290

Franziska

Luger

12.06.1944

19 Jahre

 

291

Jakob

Zach

27.07.1944

67 Jahre

 

292

Maria

Schmaißer

15.09.1944

73 Jahre

 

293

Johann

    Aigner Grollhof

 30.09.1944

 beerdigt am 12.10.1945; mit Auto nach einem Jahr überführt

294

Jakob

Sax

01.03.1946

5 Wochen

295

Maria

Luger

15.10.1947

66 Jahre

296

Georg

Wallner

24.11.1947

72 Jahre

297

Anneliese

Hecht

30.04.1947

2 Jahre

298

Werner

Mauerer

15.06.1948

16 Jahre

299

Erika

Semmelbauer

16.12.1948

halber Tag

300

Franz

Wagner

16.12.1950

72 Jahre

301

Georg

Semmelbauer

21.12.1050

80 Jahre

302

Ottilie

Semmelbauer

05.03.1950

9 Monate

303

Ludwig

Stadler

22.10.1950

54 Jahre

         
         
                                     Verstorbene von Oberharthausen seit 1951
     
                               ( Pfarrgemeinde Perkam)
         

Nr.

Vorname

Name

gestorben

Alter

         

1

Therese

Hierl

01.09.1951

78 Jahre

2

Johann

Semmelbauer

31.03.1952

20 Tage

3

August

Krinner

17.07.1953

78 Jahre

4

Sebastian

Mayer

17.09.1852

78 Jahre

5

Georg

Wacker

25.11.1952

80 Jahre

6

Irmgard

Wild

04.08.1953

3, 5 Jahre

7

Georg

Seyfried

06.05.1954

81,5 Jahre

8

Josef

Lachenschmidt

09.07.1954

67 Jahre

9

Sebastian

Wild

13.08.1954

78 Jahre

10

Alfons

Späth

11.11.1954

53 Jahre

11

Johann

Schreiner

10.02.1956

65 Jahre

12

Maria

Zach

21.05.1956

77 Jahre

13

Johann

Zellmer

17.08.1956

70 Jahre

14

Sebastian

Luger

06.10.1956

70 Jahre

15

Maria

Wild

21.01.1958

80 Jahre

16

Johann

Aigner

03.05.1958

75 Jahre

17

Maria

Loichinger

21.05.1959

79 Jahre

18

Therese

Sax

08.06.1959

68 Jahre

19

Rosa

Luger

02.10.1959

29 Jahre

20

Anna

Gruber

30.12.1959

71 Jahre

21

Sophie

Wurm

12.02.1960

81 Jahre

22

Michael

Gruber

16.03.1960

73 Jahre

23

Amalie

Rienmüller

9.6..1960

80 Jahre

24

Johann

Schmaißer

01.09.1962

83 Jahre

25

Josef

Schmaißer

07.06.1964

80 Jahre

26

Anna

Aigner

28.11.1964

71 Jahre

27

Therese

Wallner

31.12.1964

80 Jahre

28

Franz Xaver

Märkl

20.04.1965

57 Jahre

29

Anna

Englberger

22.06.1965

78 Jahre

30

Franziska

Luger

17.08.1965

74 Jahre

31

Kreszenz

Zellmer

16.10.1965

79 Jahre

32

Margarethe

Mayer

04.11.1965

75 Jahre

33

Maria

Wacker

06.07.1966

59 Jahre

34

Anna

Ernst

15.08.1967

85 Jahre

35

Josef

Weiß

07.11.1968

67 Jahre

36

Anna

Stautner

12.12.1968

72 Jahre

37

Peter

Wild

10.08.1969

58 Jahre

38

Hedwig

Rienmüller

15.10.1969

59 Jahre

39

Johann

Rienmüller

12.02.1971

62 Jahre

40

Maria

Lachenschmidt

24.02.1971

79 Jahre

41

Walburga

Gürster

21.05.1971

84 Jahre

42

Adolf

Rienmüller

02.05.1972

62 Jahre

43

Josef

Braun

24.05.1972

68 Jahre

44

Johann

Krinner

27.03.1973

66 Jahre

45

Elsa

Schreiner

31.07.1973

47 Jahre

46

Emma

Schreiner

09.08.1973

81 Jahre

47

Kreszenz

Hösl

10.05.1974

79 Jahre

48

Josef

Hüttenkofer

14.06.1975

80 Jahre

49

Josef

Englberger

19.12.1975

61 Jahre

50

Martin

Lachenschmidt

10.04.1976

7 Jahre

51

Anton

Schreiner

05.03.1977

56 Jahre

52

Karl

Wild

08.10.1977

67 Jahre

53

Josef

Lachenschmidt

10.10.1977

50 Jahre

54

Maria

Pömmerl

13.01.1979

84 Jahre

55

Thekla

Zellmer

07.06.1979

55 Jahre

56

Siegfried

Schrock

15.10.1979

25 Jahre

57

Ludwig

Zellmer

16.02.1980

62 Jahre

58

Katharina

Hüttenkofer

12.08.1980

82 Jahre

59

Thea Theresia

Schreiner

20.10.1980

49 Jahre

60

Maria

Stautner

05.05.1981

60 Jahre

61

Josef

Aigner

12.09.1981

62 Jahre

62

Sophie

Schmaißer

14.10.1981

90 Jahre

63

Ottilie

Semmelbauer

18.10.1981

71 Jahre

64

Katharina

Stadler

27.11.1981

81 Jahre

65

Maria

Danner

24.12.1981

79 Jahre

66

Franziska

Schütz

07.08.1982

86 Jahre

67

Ludwig

Stautner

01.10.1982

77 Jahre

68

Johann

Wurm

12.12.1984

97 Jahre

69

Josef

Sax

16.01.1985

36 Jahre

70

Josef

Danner

06.05.1985

83 Jahre

71

Franz Xaver

Wallner

03.05.1987

61 Jahre

72

Johann

Schütz

22.03.1988

92 Jahre

73

Sebastian

Luger

15.07.1988

64 Jahre

74

Kreszenz

Schiesl

06.12.1989

81 Jahre

75

Hedwig

Nolte

18.01.1990

81 Jahre

76

Josef

Wild

30.09.1990

82 Jahre

77

Josef

Aigner

30.09.1990

65 Jahre

78

Maria

Sax

31.01.1996

82 Jahre

79

Maria

Weiß

05.07.1996

85 Jahre

80

Anna

Zellmer

28.12.1996

61 Jahre

81

Anna

Wild

13.01.1997

89 Jahre

82

Johann

Semmelbauer

24.01.1998

86 Jahre

83

Jakob

Sax

12.06.1998

84 Jahre

84

Anna

Wild

30.08.1998

83 Jahre

85

Johann

Schießl

18.09.1998

91 Jahre

86

Albert

Wild

17.04.2002

59 Jahre

87

Franziska

Späth

05.08.2002

92 Jahre

88

Gertraud

Schmaißer-Aigner

27.05.2005

44 Jahre

89

Mathilde

Schütz

09.09.2005

83 Jahre

90

Katharina

Aigner

24.10.2005

85 Jahre

91

Gerhard

Braun

24.10.2006

62 Jahre

92

Sophie

Schmaißer

02.11.2008

87 Jahre

93

Wolfgang

Gruber

05.03.2009

92 Jahre

94

Franz Xaver

Mayer

11.06.2009

81 Jahre

95

Maria

Aigner

02.08.2009

81 Jahre

96

Fabian

Märkl

15.08.2009

Todgeburt

97

Alois

Aigner

21.03.2010

83 Jahre

98

Emma

Englberger

24.05.2011

84 Jahre

99

Therese

Gürster

05.01.2012

86 Jahre

100

Michael

Gürster

03.06.2012

92 Jahre

101

Karl

Wild

24.02.2013

73 Jahre

102

Sophie

Wacker

26.11.2013

91 Jahre

103

Mathilde

Stierstorfer

09.05.2015

93 Jahre

104

Siegfried

Gerber

09.09.2016

71 Jahre

105

Rosa

Gerber

28.09.2016

79 Jahre

106

Johannes

Schmaißer

01.02.2017

88 Jahre

107

Johann

Weiß

02.10.2017

76 Jahre

108

Ottilie

Luger

26.12.2017

89 Jahre

109

Johann

Schießl

30.12.2017

81 Jahre

110

Maria Anna

Aigner

11.07.2018

67 Jahre


 

Statistik über die Verstorbenen

 

Statistik Verstorbene 1868 2019

 


 

Was sagt die Statistik der Verstorbenen aus?

In diesem Zeitraum sind grob betrachtet ca. 400 Seelen im Friedhof von Oberharthausen begraben worden. Man kann sehen, dass vor 150 Jahren über 12 Jahre 67 Personen gestorben sind, während es in den letzten 30 Jahren im Schnitt nur noch ca. 10-15 Personen waren.

Die Statistik führt uns auch die ungeheuer große Kindersterblichkeit im 19. Jahrhundert vor Augen. In den ersten 12 Jahren von 1868 – 1879 sind 67 Dorfbewohner gestorben. Davon waren 45 Kinder, die noch kein Jahr alt waren, und 8 Kinder die bis 5 Jahre alt waren. So ist der Anteil der verstorbenen Kinder 67% (Kinder bis 1 Jahr), oder sogar 79% (alle Kinder bis 5 Jahre) an der Gesamtzahl der Verstorbenen. Anders gesagt, von 10 Verstorbenen in Oberharthausen waren zu dieser Zeit 6-8 Kinder. Diese Kindersterblichkeit nahm dann nach der Jahrhundertwende stetig ab. Sie endete bei uns Anfang der 1960er Jahre durch die verbesserte ärztliche Versorgung ( Krankenhäuser entstanden). Das gefährliche Kindsbettfieber wurde Dank des Arztes Ignaz Semmelweis beherrschbar.  


Wie dachte man vor 150 Jahren über Geburten und sterbende Kinder und Mütter?

"Die Zahl der Frauen, die infolge von Geburten sterben oder siechen, ist weit größer als die Zahl der Männer, die auf dem Schlachtfeld fallen oder verwundet sterben", schrieb August Bebel, und für die hundert Jahre vor 1914 hat er damit sicherlich recht gehabt.

Die bäuerliche Gesellschaft schenkte den werdenden Müttern wenig Anteilnahme. Man bürdete den Schwangeren bis zuletzt schwere Lasten auf. Den Männern waren die Nöte einer schwangeren Frau ziemlich gleichgültig. "Kühverrecken, großer Schrecken; Weibersterben, kein Verderben", sagte man im Hessischen. Die Frauen arbeiteten bis kurz vor ihrer Niederkunft auf den Feldern mit. "Sie gebären gar wohl hinter den Hecken, packen den neugebornen Wurm auf, tragen ihn eine Stunde Wegs weit nach Hause und stehen nach drei Tagen wieder an ihrer gewohnten Arbeit", schrieb Wilhelm Heinrich Riehl, dieser mitleidsvolle Chronist süddeutschen Volkslebens. Was der Bauer seinen trächtigen Stuten gönnte – "sechs Wochen vor und ebensoviel Wochen nach dem Fohlen von allen Frohnen befreit gelassen werden" –, erlaubte er der Bäuerin nicht.

Was war das Leben eines Neugeborenen schon wert? In der Familie seiner Mutter, schreibt Oskar Maria Graf, "machte man ... kein großes Aufheben. Jedes Jahr wurde eins geboren. Starb es, so war es schade, blieb es am Leben, war es gut." Das Neugeborene hatte zunächst nicht einmal eine eigene Individualität – wenn es starb, bekam ein anderes seinen Namen. Eines Säuglings wegen ging man kaum zum Arzt. "Allgemein ist der Glaube verbreitet, gegen Kinderkrankheiten lasse sich nichts thun", schrieb ein oberpfälzischer Landarzt, und so ganz unrecht hatte die Bevölkerung damit ja gar nicht. Auch die Ärzte nahmen die hohe Säuglingssterblichkeit gottergeben hin: In München starben zwischen 1844/45 und 1861/62 fast 25 000 Säuglinge, beinahe vierzig Prozent aller Verstorbenen – "ein Verhältnis, das im Vergleich zu anderen Orten, wo oft nahezu fünfzig Prozent in dieser Epoche sterben, nicht ungünstig genannt werden kann", schrieb der Münchner Amtsarzt ungerührt. Noch im Jahr 1913 wurden dreißig Prozent der verstorbenen Säuglinge nicht zuvor von einem Arzt behandelt

Quelle: Zeit online..... "Der Herr hat´s gegeben, der Herr hat´s genommen"


Diese Erhebung der Verstorbenen wurde gemacht, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Schaut man sich heute im Dorf um, so sieht man leere Häuser von ausgestorbenen Familien die man vor ein paar Jahren noch alle kannte. Das Dorf ist im Wandel und so werden manche Familien in Vergessenheit geraten, die keine Nachfolge hatten. So ist es auch mit den Familien vor 150 Jahren, wo man wenigstens nun die Namen der Personen weiß, selten ihre Familie oder ihr Leben auf den Höfen.

Auch unsere Nachfahren wollen mal wissen, wer sich 2019 so alles in Oberharthausen rumgetrieben hat. Dann ist man vielleicht auch froh, wenn es noch kleine Quellen gibt, in denen man Namen finden kann. 

Die Liste der Verstorbenen sind unsere Ahnen, es sind unsere Väter und Mütter, es sind unsere Familien, es ist unsere Dorfgeschichte der hier gedacht wird und die Personen werden damit geehrt. 

 

 

Herr Pfarrer Josef Schmaißer hat in den bischöflichen Archiven in Regensburg folgende Beschreibung der Filialkirche von Oberharthausen im Kirchensprengel Atting gefunden. Es ahndelt sich dabei um eine Aufschreibung des damaligen Pfarrers von Atting und kgl. Distr. Schulinspektors , Herrn Sebastian Weinzierl, aus dem Jahre 1860. Herr Pfarrer Schmaißer hat die im Original in deutscher Handschrift verfasste Beschreibung dankenswerter Weise in die lateinische Schrift transkribiert.


Pfarrei Atting 1860 gesamt klein

Beschreibung der Filialkirche Oberharthausen 1860

Verfaßt im Jahre 1860 von Sebastian Weinzierl

Pfarrer in Atting und kgl. Distr. Schulinspektor


C Filialkirche Oberharthausen

  • Diese Filialkirche ist zu allen vormittägigen Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen und abgeschafften Feiertagen durch den ersten Kooperator berechtigt, mit Ausnahme – des Patroziniums und der Kirchweihe in Rinkam und Wiesendorf und des Titularfestes der Herz-Maria-Bruderschaft in der Pfarrkirche in Atting, wo 1. Kooperator in den genannten Kirchen zu funktionieren hat, und in Oberharthausen kein Gottesdienst ist.
    An Sonn- und Feiertagen ist ein hl. Amt, an abgeschafften Feiertagen gewöhnlich eine hl. Messe. Außerdem müssen daselbst die Sub Nr. VIIC gestifteten Gottesdienste abgehalten werden.
    Aus gutem Willen und aus Herkommen, dessen Dauer nicht angegeben werden kann, sind in der Kirche zu Oberharthausen an einigen Wochentagen in der Hl. Adventszeit , hl. Englämter. Auch ist hin und da mit spezieller Erlaubnis des Pfarrers an Werktagen eine hl. Messe, wozu jedoch keine Verpflichtung besteht, und auch kein Recht erwaschsen darf. Zu Andachten an Nachmittagen besteht kein Recht.

  • Bezüglich der Taufe in Filialbezirke :
    nämlich dem Dorfe Oberharthausen und dem Weiler Oberholzen gilt als Recht, daß die Kinder in den Wintermonaten von Allerheiligen bis Ostern durch den I. Kooperator in der Filialkirche dortselbst getauft werden, in den Sommermonaten von Ostern bis Allerheiligen in die Pfarrkirche zur Taufe bebracht werden sollen. Aus gutem Willen wird jedoch gestattet, daß auch in den Sommermonaten die Kinder in Oberharthausen getauft werden. Haustaufen finden nur im Notfall statt.
    Für den Filialbezirk werden das Bußsakrament, die Communion, das Viaticum und die hl. Ölung durch den 2. Kooperator gespendet und ebenso die Begräbnisse , Trauergottesdienste, Jahrtage, Trauungen un die damit verbundenen Gottesdienste gehalten und ebenso die Predigten oder Homilien an den Sonn- und Festtagen, so daselbst Gottesdienst ist. 
    Die Predigten oder Homilien weden stets vormittags unter dem hl. Amte gehalten. Frühpredigten können nicht sein, weil nur ein Priester dort funktioniert.
    Ungewißheiten und Streitigkeiten bestehen bezüglich 1 und 2 nicht.

  • Das Amt an Sonn- und Feiertagen wird nach Vorschrift gehalten und dabei alles, was zu singen ist, gesungen, mit Ausnahme des PATER NOSTER, welches nur an Festtagen gesungen wird. Levidiert wird nie.

  • Nachmittagsgottesdienste finden in Oberharthausen nicht statt; nur an Fronleichnamstag und der Kirchweih wird manchmal eine Vesper gehalten, wozu aber jedesmal vom Pfarrer die Erlaubnis erteilt werden muß.

  • Das Sanctißimum in der Monstranz wir beim hl. Amt an den hohen Festtagen, an den Quatembersonntagen un d bei den Engelämtern ausgesetzt. Sonst wird an Sonn- und Feiertagen beim hl. Amte das Ciborium ausgesetzt.
    Prozessionen mit dem Sanctißimum werden gehalten am Fronleichnamfeste, dem darauffolgenen Sonntage und beim Bittgang um die Felder.

  • Da in Oberharthausen kein Lehrer, sondern nur ein der Musik nicht kundiger Messner ist, so wird durch ein hinzu bestelltes Individium beim Amte die Orgel gespielt, und so gut es eben geht gesungen. Man muß sich leider mit Jedem behelfen. Volksgesang findet nicht statt.

  • Festa propia für diese Kirche gibt es nicht

  • In der Charwoche wird nur am Gründonnerstage durch den Kooperator ein Amt gehalten, dann das Sanctißimum in einem hierzu hergerichteten Orte in der Sakristei aufbewahrt und am Ostertage wieder in den Tabernakel getragen. Andere Verrichtungen finden in der Charwoche daselbst nicht statt.

  • Die Hochzeiten von dem Filialbezirke werden in der Kirche daselbst gehalten un die Benedictio sponsorum während des Amtes vorgenommen.

  • Die Leichenbegängniße werden in der Kirche Oberharthausen für den Filialbezirk ebenso gehalten wie sie für den Pfarrbezirk Atting in der Pfarrkierche gehalten werden, weshalb dahin verwiesen wird.

  • Betreff der Taufen wird auf Nr. 2 verwiesen. Werden sie, was fast immer gschieht, in Oberharthausen gehalten,

    so geschieht die Taufe in der Kirche an dem Nebenaltare, Haustaufen finden nur in dringenden Notfällen statt.

  • Die Wöchnerinnen des Filialbezrikes werden in der Kirche Oberharthausen immer jene, welche längere Zeit krank sind, ausnahmsweise zu Hause gesegnet.

  • Ist in dem Filialbezirke ein Kranker zu versehen, so wir dahin II. Kooperator abgeholt und das Sanctißimum von der Filialkirche aus in derselben Weise zum Kranken getragen, wie es für den Pfarrbezirk von der Pfarrkirche aus geschieht, weshalb wieder dahin verwiesen wird.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Roider und Pfarrer Markus Daschner von der Pfarrgemeinde Perkam dürfen die Verstorbenen von Oberharthausen veröffentlicht werden. Die Liste beginnt 1951 mit der Eingliederung nach Perkam. 

 

          Verstorbene von Oberharthausen seit 1951 

                        (Pfarrgemeinde Perkam)
       
           
Nr.  Vorname Name gestorben Alter Pfarrer
           
           
1 Therese  Hierl 01.09.1951 78 Jahre Ludwig Müller Expositus
2 Johann Semmelbauer 31.03.1952 20 Tage Ludwig Müller Expositus
3 August Krinner 17.07.1953 78 Jahre Ludwig Müller Expositus
4 Sebastian  Mayer 17.09.1852 78 Jahre Ludwig Müller Expositus
5 Georg Wacker 25.11.1952 80 Jahre Ludwig Müller Expositus
6 Irmgard  Wild 04.08.1953 3 Jahre Ludwig Müller Expositus
7 Georg  Seyfried 06.05.1954 81 Jahre Ludwig Müller Expositus
8 Josef Lachenschmidt 09.07.1954 67 Jahre Ludwig Müller Expositus
9 Sebastian  Wild 13.08.1954 78 Jahre Ludwig Müller Expositus
10 Alfons Späth 11.11.1954 53 Jahre Ludwig Müller Expositus
11 Johann Schreiner 10.02.1956 65 Jahre Willibald Kammermeier
12 Maria  Zach 21.05.1956 77 Jahre Willibald Kammermeier
13 Johann Zellmer 17.08.1956 70 Jahre Willibald Kammermeier
14 Sebastian  Luger 06.10.1956 70 Jahre Willibald Kammermeier
15 Maria  Wild 21.01.1958 80 Jahre Willibald Kammermeier
16 Johann  Aigner 03.05.1958 75 Jahre Willibald Kammermeier
17 Maria  Loichinger 21.05.1959 79 Jahre Willibald Kammermeier
18 Therese  Sax 08.06.1959 68 Jahre Willibald Kammermeier
19 Rosa  Luger 02.10.1959 29 Jahre Willibald Kammermeier
20 Anna Gruber 30.12.1959 71 Jahre Willibald Kammermeier
21 Sophie Wurm 12.02.1960 81 Jahre Willibald Kammermeier
22 Michael Gruber 16.03.1960 73 Jahre Willibald Kammermeier
23 Amalie  Rienmüller 9.6..1960 80 Jahre Willibald Kammermeier
24 Johann Schmaißer 01.09.1962 83 Jahre J. Beuchert Expositus
25 Josef Schmaißer 07.06.1964 80 Jahre J. Beuchert Expositus
26 Anna Aigner 28.11.1964 71 Jahre J. Beuchert Expositus
27 Therese  Wallner 31.12.1964 80 Jahre J. Beuchert Expositus
28 Franz Xaver Märkl 20.04.1965 57 Jahre J. Beuchert Expositus
29 Anna Englberger 22.06.1965 78 Jahre J. Beuchert Expositus
30 Franziska Luger 17.08.1965 74 Jahre J. Beuchert Expositus
31 Kreszenz Zellmer 16.10.1965 79 Jahre J. Beuchert Expositus
32 Margarethe Mayer 04.11.1965 75 Jahre J. Beuchert Expositus
33 Maria  Wacker 06.07.1966 59 Jahre J. Beuchert Expositus
34 Anna Ernst 15.08.1967 85 Jahre J. Beuchert Expositus
35 Josef Weiß 07.11.1968 67 Jahre J. Beuchert Expositus
36 Anna Stautner 12.12.1968 72 Jahre J. Beuchert Expositus
37 Peter  Wild 10.08.1969 58 Jahre J. Beuchert Expositus
38 Hedwig Rienmüller 15.10.1969 59 Jahre J. Beuchert Expositus
39 Johann Rienmüller 12.02.1971 62 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
40 Maria  Lachenschmidt 24.02.1971 79 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
41 Walburga  Gürster 21.05.1971 84 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
42 Adolf Rienmüller 02.05.1972 62 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
43 Josef Braun 24.05.1972 68 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
44 Johann Krinner 27.03.1973 66 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
45 Elsa Schreiner 31.07.1973 47 Jahre Eduard Dietl, Kaplan
46 Emma  Schreiner 09.08.1973 81 Jahre Seb. Kolbinger, Dekan
47 Kreszenz Hösl 10.05.1974 79 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
48 Josef Hüttenkofer 14.06.1975 80 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
49 Josef Englberger 19.12.1975 61 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
50 Martin Lachenschmidt 10.04.1976 7 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
51 Anton Schreiner 05.03.1977 56 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
52 Karl  Wild 08.10.1977 67 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
53 Josef Lachenschmidt 10.10.1977 50 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
54 Maria  Pömmerl 13.01.1979 84 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
55 Thekla Zellmer 07.06.1979 55 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
56 Siegfried Schrock 15.10.1979 25 Jahre Pfarrer Karl Zirngibl
57 Ludwig Zellmer 16.02.1980 62 Jahre Herbert Englhard
58 Katharina Hüttenkofer 12.08.1980 82 Jahre  Pfarrer Joachim Daniel
59 Thea Theresia Schreiner 20.10.1980 49 Jahre Pfarrer Grzesitz, Parkst.
60 Maria  Stautner 05.05.1981 60 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
61 Josef Aigner 12.09.1981 62 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
62 Sophie Schmaißer 14.10.1981 90 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
63 Ottilie Semmelbauer 18.10.1981 71 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
64 Katharina Stadler 27.11.1981 81 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
65 Maria  Danner 24.12.1981 79 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
66 Franziska Schütz 07.08.1982 86 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
67 Ludwig Stautner 01.10.1982 77 Jahre Pfarrer Joachim Daniel
68 Johann Wurm 12.12.1984 97 Jahre Pfarrer Hans Buchner
69 Josef Sax 16.01.1985 36 Jahre Pfarrer Hans Buchner
70 Josef  Danner 06.05.1985 83 Jahre Pfarrer Hans Buchner
71 Franz Xaver Wallner 03.05.1987 61 Jahre Pfarrer Hans Buchner
72 Johann  Schütz 22.03.1988 92 Jahre Pfarrer Hans Buchner
73 Sebastian  Luger 15.07.1988 64 Jahre Pfarrer Hans Buchner
74 Kreszenz Schiesl 06.12.1989 81 Jahre Pfarrer Hans Buchner
75 Hedwig Nolte 18.01.1990 81 Jahre Pfarrer Hans Buchner
76 Josef  Wild 30.09.1990 82 Jahre  Pfarrer Hans Buchner
77 Josef Aigner 30.09.1990 65 Jahre Pfarrer Hans Buchner
78 Friedrich  Schrock 09.01.1992 65 Jahre  
79 Willi Stolzewski 29.01.1992 78 Jahre  
80 Maria  Sax 31.01.1996 82 Jahre  Pfarrer Hans Buchner
81 Maria  Weiß 05.07.1996 85 Jahre Pfarrer Hans Buchner
82 Anna Zellmer 28.12.1996 61 Jahre Pfarrer Hans Buchner
83 Anna Wild 13.01.1997 89 Jahre Pfarrer Hans Buchner
84 Johann  Semmelbauer 24.01.1998 86 Jahre Pfarrer Hans Buchner
85 Jakob Sax 12.06.1998 84 Jahre Pfarrer Hans Buchner
86 Anna  Wild 30.08.1998 83 Jahre Pfarrer Hans Buchner
87 Johann Schießl 18.09.1998 91 Jahre Pfarrer Hans Buchner
88 Maria Stolzewski 31.01.1999 76 Jahre  
89 Albert Wild 17.04.2002 59 Jahre Pfarrer Josef Schmaißter
90 Franziska Späth 05.08.2002 92 Jahre Pfarrer Georg Weber
91 Gertraud Schmaißer-Aigner 27.05.2005 44 Jahre Pfarrer Edmund Bock
92 Mathilde Schütz 09.09.2005 83 Jahre Pfarrer Edmund Bock
93 Katharina Aigner 24.10.2005 85 Jahre Pfarrer Josef Schmaißer
94 Gerhard Braun 24.10.2006 62 Jahre Pfarrer Edmund Bock
95 Sophie Schmaißer 02.11.2008 87 Jahre Geistl. Rat Michael Bauer
96 Wolfgang Gruber 05.03.2009 92 Jahre Pfarrer Edmund Bock
97 Franz Xaver Mayer 11.06.2009 81 Jahre Pfarrer Edmund Bock
98 Maria  Aigner 02.08.2009 81 Jahre Pfarrer Franz Alzinger 
99 Fabian Märkl 15.08.2009 Todgeburt Urnenbestattung
100 Alois Aigner 21.03.2010 83 Jahre Pfarrer Edmund Bock
101 Emma  Englberger 24.05.2011 84 Jahre Pfarrer Edmund Bock
102 Therese  Gürster 05.01.2012 86 Jahre Pfarrer Edmund Bock
103 Michael Gürster 03.06.2012 92 Jahre Pfarrer Edmund Bock
104 Karl  Wild 24.02.2013 73 Jahre Pfarrer Edmund Bock
105 Sophie Wacker 26.11.2013 91 Jahre Heinrich Weber Prodekan
106 Mathilde Stierstorfer 09.05.2015 93 Jahre Pfarrer Edmund Bock
107 Siegfried Gerber 09.09.2016 71 Jahre Pfarrer Ulrich Fritsch
108 Rosa  Gerber 28.09.2016 79 Jahre Pfarrer Markus Daschner
109 Johannes Schmaißer 01.02.2017 88 Jahre Pfarrer Markus Daschner
110 Johann Weiß 02.10.2017 76 Jahre Pfarrer Markus Daschner
111 Ottilie Luger 26.12.2017 89 Jahre Pfarrer Rainer Huber
112 Johann Schießl 30.12.2017 81 Jahre Pfarrer Markus Daschner
113 Maria Anna Aigner 11.07.2018 67 Jahre Pfarrer Markus Daschner
114 Josef Schmaißer Pfarrer Schmaißer 25.01.2019 92 Jahre Pfarrer Ofenbeck und Daschner
           

 

 

 

 


  

 

2016-7-23 OH Schmaißer

Zeitungsbericht und Bilder der Ehrung von Elisabeth Ammer

 

Ehrenurkunde

Ehrenurkunde vom Bischof von Regensburg

 

OH 1

Kirchenverwaltung und Pfarrer Bock

 

Schlüsselübergabe

Schlüsselübergabe von Hans Schmaißer an die Nachfolgerin Martina Pömmerl

 

Verabschiedung Schmaißer

Verabschiedung von Hans Schmaißer nach 56 Jahren Dienst als Mesner

 


Wenn sich ein Mensch  56 Jahre in den Dienst der Kirche stellt, dann ist das wahrlich ein Grund für eine Ehrung und zum Feiern. Bei der Ehe spricht man beim 56. Hochzeitstag von der Asternhochzeit. Astern sind besonders ausdauernd, was bei einer so langen Ehe auch der Fall ist. Die Aster steht in der Symbolik auch für Würde. Das alles passt auch auf Hans Schmaißer, der die „Mesner-Ehe“ mit der Kirche über diese lange Zeit so ausdauernd und in Würde durchgeführt hat. Nebenbei war er auch noch 39 Jahre Kirchenpfleger. 
 
Sich Kümmern ist das Wort, das auf ihn zutrifft, und das hat er über diese lange Zeit wahrlich zur Genüge getan. Renovierungsarbeiten aller Art, vom Glockenstuhl über die Generalrenovierungen der Kirche, die Friedhofserweiterung, Turmeindeckung, Einbau der Kirchenheizung, Renovierung des Turmkreuzes, oder Instandsetzung der Kirchenorgel  wurden in seiner Zeit als Mesner und Kirchenpfleger durchgeführt. Aber auch die kleineren Arbeiten, wie Rasen mähen am Friedhof, Vorbereitungen bei Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und Prangertage gehörten ebenso zu seinen Aufgaben, als wie die Begrüßung der „Kreuzleute“ aus Atting, die Wallfahrer, die er freudig mit Glockengeläut beim Durchmarsch durch Oberharthausen empfing.
 
Ein weiteres Kapitel seiner Arbeit war die Ausbildung der Ministranten. So wurden die Abläufe mit neuen Ministranten eingeübt bis alles saß. Früher mussten die Ministranten ja noch die Gebete „Confitior Deo omnipotenti (das Schuldbekenntnis)“ und das „Suscipiat Dominus sacrificium  (zur Opferung) “ in lateinischer Sprache auswendig lernen, und während der Messe aufsagen. Dem Mesner war es deshalb ein großes Bedürfnis, dass die Ministranten die Gebete auch fließend konnten, und so fragte er sie auch ab. Dabei kam dann so mancher Ministrant in das zweifelhafte Vergnügen, bei den „Schmalzfedern“ gezogen zu werden, wenn denn das Gebet nur bruchstückhaft vorgetragen werden konnte. Auch das sorgfältige Putzen der Schellen, des Rauchfassels und des „Schifferls“  zum Ende des Jahres durch die Ministranten überwachte er eisern . Aber alle Ministranten haben fürs spätere Leben eine Lernstunde in Disziplin bekommen, was keinem geschadet hat. 

56 Jahre Dienst an der Kirche, 56 Dienst für das Dorf, 56 Dienst für den Herrgott ist ein großes Pfund, dass Hans Schmaißer vorzuweisen  hat. Aber nicht nur das Dorf weiß seine großen Verdienste als Mesner und Kirchenpfleger zu schätzen. Auch die Diözese Regensburg  ehrte Hans Schmaißer mit einer Urkunde, unterschrieben von Bischof Vorderholzer, für seine hervorragende Arbeit. 

Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen möchte sich auch bei Hans Schmaißer für seine langjährige, aufopferungsvolle  und hervorragende Arbeit als Mesner und Kirchenpfleger recht herzlich bedanken. Bedanken möchten wir uns auch von der Maria Schmaißer, die seine  Arbeit pflichtbewusst übernahm, als der Hans Schmaißer aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nicht mehr ausführen konnte. Ein herzliches Vergelt´s Gott auch Herrn Pfarrer Bock und Kirchenpfleger Franz Pömmerl für die ehrenden Worte, der kompletten Kirchenverwaltung und der neuen Mesnerin Martina Pömmerl für das freundliche Erscheinen zur Ehrung. Ein weiteres Dankeschön an Elisabeth Ammer für die schönen Bilder und den treffenden Zeitungsbericht.

Lieber Hans Schmaißer, genieße deinen wohlverdienten Ruhestand, du hast ein gut bestelltes Feld hinterlassen und mit der Martina Pömmerl eine pflichtbewusste und fleißige Nachfolgerin. Durch deine 56jährige Arbeit für den Herrgott hast du dir einen sicheren Platz im Himmel erworben, was wir von uns leider noch nicht sagen können….

 

 

ein paar Bilder aus seiner Zeit als Mesner....

 2008

Prangertag 2008

 

Kirchplatzeinweihung 2008

Kirchplatzeinweihung 2008 

 

2010

Kirchverwaltung und Mesner 2010

 

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Feldkreuz renovieren 2010

 

Feldkreuz

Feldkreuz weihen 2010

 

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Renovierung Turmkreuz 2011

 

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2011 Mitarbeiter Zambelli und Mesner Hans Schmaißer (Turmkreuz)

 

Kirchenverwaltung und Mesner 2012

Kirchenverwaltung und Mesner 2012

 

2012

Prangertag 2012

 

DSC04002

Prangertag 2014

 


ile laber

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