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Die Kriegsteilnehmer Pönning-Oberharthausen des Krieges 1939-1945

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(Bild von Luger Sebastian)

 


Bürgermeister Lehner bei der Ansprache

(Bild von Anneliese Braun)

 


Kirchenzug
(Bild von Anneliese Braun)

 


Band vom Patenverein Perkam,
rechts im Bild Max Schmidbauer und Fahnenjunker Albert Kammermeier

(Bild von Anneliese Braun)

 


Fahnenjungfrau aus Oberharthausen Gertraud Wild
(Bild von Anneliese Braun)

 


Fahnenjungfrau aus Oberharthausen Anneliese Semmelbauer
(Bild von Anneliese Braun)

 


Fahnenjungfrauen aus Oberharthausen
von links: Anneliese Semmelbauer, Gertrud Schreiner, Fahnenmutter Ruth Ammer, Gertraud Wild, Traudl Späth, Marianne Aigner 

(Bild von Anneliese Braun)

 


(Bild von Anneliese Braun)

 


(Bild von Anneliese Braun)

 


(Bild von Anneliese Braun)

 


Fahnenjungfrauen aus Oberharthausen
(Bild von Anneliese Braun)

 

 

 

Bericht von Franz Pömmerl

Gedenkgottesdienst für die gefallenen und verstorbenen Kameraden in der Martinskirche in Pönning um 8.00 Uhr.

Der Vorstand Hans Stierstorfer konnte 37 Mitglieder der KuSK in der alten Schule in Pönning begrüßen

 

Im stillen Gedenken wird an die in letzter Zeit verstorbenen Mitglieder gedacht.

Der Vorstand liest die Namen der Verstorbenen vor:

 

Gruber Wolfgang   Oberharthausen
Mayer Xaver   Oberharthausen
Aigner Alois   Grollhof

 

 

Der Vorsitzende erklärte, dass die außerordentliche Versammlung notwendig sei, weil er eine Unterschrift der Mitglieder braucht, um bei der Bank weiterhin die Rechtsgeschäfte, Kontoführung oder Überweisungen, tätigen zu dürfen.

 

Er bittet die anwenden Mitglieder sich in einer vorbereiteten Liste einzutragen und zu unterschreiben.

 

Der Vorsitzende Hans Stierstorfer hielt einen Jahresrückblick und erinnerte an die vergangenen Aktivitäten, wie der Friedenswallfahrt in Atting, der Herbst- und Frühjahrsversammlung des Kreiskriegervereins.

Er führte an, dass der Kreisvorsitzende Schambeck den Wunsch hat, dass man bei Anlässen wie die Friedenswallfahrt mit mindestens 10 Mann teilnehmen sollte.

Der Unterhaltungsnachmittag im Geiselhöringer Hof fand zwar nicht die gewünschte Resonanz wie in den vergangenen Jahren, aber man hat mit einem kleinen Gewinn für die Vereinkasse abschließen können.

Er fragte die Mitglieder ob im kommenden Jahr wieder ein Unterhaltungsnachmittag gewünscht wird. Die Versammlung war der einhelligen Meinung, dass die Vorstandschaft sich wieder um ein schönes Unterhaltungsprogramm bemühen soll.

Bei verschiedenen Geburtstagen von Mitgliedern habe man wie immer einen Geschenkkorb zum Jubeltag überreicht.

 

Er teilte weiterhin mit, dass die Kassenprüfung von der letzten Jahresversammlung am 9.11.2008 nachgeholt wurde. Die Ortssprecher Uli Aigner und Pärr Harald prüften am 7. Mai 2009 die Kasse und holten als unabhängige Prüfer das Versäumte nach. Die Kasse ist hiermit wieder in ordentlichem Zustand.

 

Der Vorsitzende teilte auch mit, dass der langjährige Kassier Adolf Buchecker aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt nicht mehr ausführen kann und zurückgetreten ist.

Er sagte, dass bei der Wahl am 9. November 2008 Hans Rainer als Stellvertreter gewählt wurde und somit das Amt des 1. Kassiers einnehmen wird.

Hans Stierstorfer fragte die Versammlung ob hier Einwände gegen Hans Rainer bestehen.

Mit einstimmiger Mehrheit, ohne Gegenstimme, wurde Hans Rainer das Vertrauen als Kassier gegeben.

 Der Vorsitzende gab noch bekannt, dass eine vorbereitete CD über die aktiven Mitglieder erstellt wurde, die in nächster Zeit der Raiffeisenbank zur Abbuchung der Mitgliedsbeiträge  übergeben wird.

Der Kassier Hans Rainer hielt einen kurzen Kassenbericht.

Er unterrichtete die Versammlung über die Aus- und Einnahmen seit der letzten Kassenprüfung vom 7. Mai 2009 und gab einen genauen Einblick über den Stand des Guthabens.

Einen ausführlichen Kassenbericht mit Prüfung wird es wieder bei der Jahresversammlung im Herbst geben. 

Stellvertretender Vorstand Franz Pömmerl stellte den Entwurf für eine zukünftige Satzung in ausführlicher Weise vor.

Einige wichtige Punkte wurden eingehend diskutiert und von der Versammlung festgelegt.

 

1. Der Name lautet Krieger- und Soldatenkameradschaft Pönning – Oberharthausen – Metting

 

2. Die Vorstandschaft wird alle vier Jahre gewählt

   -    1 Vorstand

   -    2 gleichberechtigte Stellvertreter aus den beiden anderen Ortschaften

   -    Kassier und Stellvertreter

   -    Schriftführer

   -    Fahnenjunker und Stellvertreter

   -    2 Ausschussmitglieder

      

3. Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr, immer im November zum

    Heldengedenktag, zusammen

 

4.  Auflösung des Vereins:

     Im Falle einer Auflösung des Vereins sollte nach einer Mindestbedenkzeit von 6 Monaten

     das vorhandene Vermögen auf die Dorfvereine der drei Ortschaften Pönning – 

     Oberharthausen – Metting, verteilt werden.

     Jede Ortschaft hat jedoch nur prozentual soviel Anspruch, wie sie auch aktive Mitglieder

     bei der KuSK Pönning  - Oberharthausen – Metting zu dieser Zeit hat.

 

Vorstand Stierstorfer fordert alle Mitglieder zur Werbung unter der nachwachsenden Jugend für eine Mitgliedschaft in unserem Verein auf.

Er sagt, dass ein Verein ohne junge Mitglieder zum sterben verurteilt sei.

 

Die Versammlung wird vom Vorsitzenden um 10.00 Uhr geschlossen.

Er lud anschließend alle anwenden Mitglieder zu Weiswürsten mit Brezen und Freibier ein  

 

 

Bilder von Josef Lachenschmidt 

 

 

von links: KuSK Kreisvorsitzender Josef Schambeck, Fahnenjunker Albert Renner, Denkmalpflegerin Maria Schötz, ehem. stellvertr. Vorsitzender Konrad Botzler, Ehrenfahnenmutter Ruth Ammer, 1. Vorsitzende Johann Stierstorfer, Kassier Adolf Buchecker, Bürgermeister Bernhard Krempl
 
 

 

KuSK wählt neue Vorstandschaft (2008) 

 

Gefallenenehrung am Kriegerdenkmal durch Bürgermeister Bernhard Krempl

Hohe Auszeichnungen für verdiente Mitglieder verliehen

Bericht und Bilder von Franz Pömmerl

Pönning:

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Pönning – Oberharthausen – Metting lud alle Mitglieder am vergangenen Sonntag zur Jahreshauptversammlung nach Pönning ein, wobei der eigentliche Anlass der Volkstrauertag war, an dem der vielen Opfer von Krieg und Gewalt gedacht wird.

Um 8.30 Uhr war feierlicher Gottesdienst, der für die Gefallenen der beiden Weltkriege gelesen wurde. Leider fand Pfarrer Edmund Bock keine passenden Worte zu diesem doch wichtigen Ereignis, stattdessen stellte er die Weihe der Lateranbasilika in Rom in den Vordergrund seiner Predigt.
Anschließend stellten sich alle Vereine von Pönning und Oberharthausen mit ihren Fahnenabordnungen vor der Kirche zu einem Zug zum Kriegerdenkmal auf.
In seiner Rede zum Volkstrauertag erinnert Bürgermeister Bernhard Krempl an die Schicksale, die Verzweiflung und das Leid der Familien, das diese Kriege verursacht haben. Deshalb sollte man immer wieder zu diesen Gedenkstätten gehen, denn Gedenkfeiern sind ein Mahnmal wider die Gewalt. Aber über 200 Kriege auf der ganzen Welt mit mehr Toten als im 2. Weltkrieg ist die verheerende Bilanz der 63 Nachkriegsjahre.Wir in Deutschland und Europa, stellt Bernhard Krempl fest, haben das Glück in Frieden und Freiheit leben zu dürfen.
Jedoch hat aber auch die Gewalt in unserer Zivilgesellschaft immer mehr Platz eingenommen. Gewalt in der Kindererziehung, Missbrauch von Kindern, Gewalt im respektlosen Umgang mit älteren Menschen oder die hetzende Gewalt in der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden.
Er meinte, die Ursache ist immer die selbe. Ein Mangel an Ehrfurcht vor dem Leben, wie Albert Schweitzer einmal formulierte. Ein Mangel an Respektlosigkeit vor dem Leben anderer Menschen egal welcher Herkunft, Rasse, Stärke oder Schwäche.
Er schloss mit den Worten von Theodor Heuss: „Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe, Frieden zwischen den Menschen und den Völkern.“

Zum Gedenken legte Bürgermeister Krempl ein Kranzgebinde am Mahnmal nieder.

 

Jahreshauptversammlung

Anschließend trafen sich alle Mitglieder der KuSK zur Jahreshauptversammlung im Jugendheim in Pönning.
Der Vorsitzende Hans Stierstorfer begrüßte besonders die Ehrengäste Bürgermeister Bernhard Krempl, KuSK Kreisvorsitzenden Josef Schambeck, Ortssprecher Aigner Uli aus Oberharthausen, Ehrenfahnenmutter Ruth Ammer und Maria Schötz die das Kriegerdenkmahl unentgeltlich pflegt.
In Stillen Gedenken wurde an die in letzter Zeit verstorbenen Mitglieder gedacht.
In einem umfangreichen Rechenschaftsbericht trug Stierstorfer alle Aktivitäten der vergangenen Zeit vor und brachte sie den Mitgliedern noch mal in Erinnerung.
Fahnenweihe, Heldengedenktag, Kreiskriegertreffen sowie der Unterhaltungsnachmittag in Geiselhöring um nur einige zu nennen, waren von den Mitgliedern mit Begeisterung angenommen worden. Mit großer Freude wurde die Ankündigung aufgenommen, dass der Unterhaltungsnachmittag im Geiselhöringer Hof nächstes Jahr wieder stattfindet.
So bald als möglich, möchte der Vorsitzende, dass die KuSK in Zukunft ein eingetragener Verein wird. Hierzu braucht man eine ordentliche Satzung und die notarielle Eintragung ins Vereinsregister. Beim Finanzamt muss dann ein Antrag auf Gemeinnützigkeit gestellt werden.
Dies wird die erste Aufgabe der neuen Vorstandschaft sein.
In ausführlichem Umfang trug anschließend Adolf Buchecker den Kassenbericht vor.
Er stellte fest, dass der Verein gut dastehe und in vergangener Zeit gut gewirtschaftet hat.
Die gute Arbeit von Kassier Buchecker wurde von den Mitgliedern mit Beifall gewürdigt.

 

Neuwahlen:

Als Wahlvorstand wurde Josef Haslbeck benannt, dieser konnte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft und des Kassier durch die Mitglieder bekannt geben.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Hans Stierstorfer wiedergewählt. Als Stellvertreter wurden Xaver Heindl aus Metting und Franz Pömmerl aus Oberharthausen gewählt.

1. Kassier wurde wieder Adolf Buchecker, sein Stellvertreter ist Hans Rainer.

Zum 1. Fahnenjunker wurde wieder Albert (Bertl) Renner benannt, sein Stellvertreter ist Frank Beneder.

Josef Haslbeck gratulierte den Gewählten zu ihren Ämtern, ausdrücklich erwähnte er, dass er in Pönning noch nie so eine harmonische und schnelle Wahl erlebt hat.

 

Ehrungen für verdiente Mitglieder:

Bürgermeister Bernhard Krempl war es als ersten vorbehalten, dass er an diesem Tag 3 verdiente Mitglieder der KuSK im Namen der Stadt Geiselhöring als Anerkennung und Würdigung ihrer langjährigen Aufgabe und Leistung ehren dürfe.
Adolf Buchecker ist Kassier seit 36 Jahren, Albert Renner ist seit 30 Jahren Fahnenjunker und für 18 Jahre stellvertretender Vorstand wurde Konrad Botzler mit einer Urkunde und einem Steinkrug mit dem Stadtwappen geehrt.

Bei Albert (Bertl) Renner stellte der Bürgermeister fest, dass er keinen in seinem Alter
(80 Jahre) kenne, der mit solcher Energie und Kraft die Vereinsfahne hoch halte. Auch der KuSK - Kreisvorsitzende Josef Schambeck hatte noch hohe Auszeichnungen zu verleihen. Für die besonderen Verdienste die sich Adolf Buchecker in den 36 Jahre als Kassier erworben hat, wurde die Ehrennadel in Gold verliehen. Auch Albert Renner wurde für großartige Leistung nach 30 Jahren Fahnenjunker mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Silber wurde Konrad Botzler für 18 Jahre stellvertretender Vorstand verliehen. Der Kreisvorsitzende bedankte sich besonders für seine Arbeit für den Verein. Vorstand Hans Stierstorfer schloss die Versammlung und bedankte sich bei allen Mitgliedern für die rege Beteiligung.

 

 


Bürgermeister Bernhard Krempl bei der Ansprache

 


Bürgermeister Bernhard Krempl bei der Kranzniederlegung


 

Die KSK-Kameraden bei der Versammlung im Schulhaus Pönning 

 


1.Vorstand Hans Stierstorfer bei der Ansprache 

 


Ehrenfahnenmutter Ruth Ammer und Maria Schötz, die unendgeltlich das Kriegerdenkmal pflegt  

 


Ehrung von Konrad Botzler durch den KUSK Kreisvorsitzenden Schambeck
 

 

 

 

 

Grabrede von 1. Vorstand der KuSK Hans Stierstorfer

Verehrter Herr Hochwürden,
verehrte Familie Paukner,
verehrte Trauergäste, 
die Krieger- und Soldatenkameradschaft Pönning – Oberharthausen – Metting nimmt heute Abschied von Vereinskamerad Ludwig Paukner .
1942 wurde er als 18-jähriger in den Kriegsdienst eingezogen. Seine Rekrutenzeit verbrachte er in Komertau im Sudetenland, kam anschließend zum Lufteinsatz nach Frankreich und Radarlehrgang nach Stoltmünde. Ab Januar 1943 wurde Kamerad Paukner in Russland, Rumänien, Ungarn und der Tschechei eingesetzt, wo er am 07.05.1945 in russische Gefangenschaft geriet. Am 28.05.1948 kehrte er in seine Heimat zurück.
Seit 1952 war Kamerad Paukner als Gründungsmitglied tief mit unserem Verein verbunden. Von 1970 bis 1974 agierte er als 2. Vorstand, von 1974 bis 1990 leitete er als 1.Vorstand aktiv und mit vollem Einsatz unsere Krieger- und Soldatenkameradschaft. Im Jahr 2000 wurde Kamerad Paukner zum Ehrenvorstand ernannt.
Als Dank und Anerkennung für seinen stets aktiven Einsatz legen wir, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Pönning – Oberharthausen – Metting, hier am offenen Grab dieses Kranzgebinde nieder.
Kamerad Paukner, ruhe in Frieden.
Achtung, senkt die  Fahnen!

 

 


ile laber

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